Von: Jan Sievert


Vom oberbayerischen Ingolstadt führt diese über zahlreiche kleinere und größere Straßen oder auch Rad- und Wanderwege, durch das Hopfenanbaugebiet Hallertau und das Spargelanbaugebiet Schrobenhausen bis ins niederbayerische Kelheim. Fest an eine bestimmte Streckenführung ist man allerdings nicht gebunden. So kann man je nach Vorliebe auch Abstecher nach Wolnzach ins Deutsche Hopfenmuseum, in die malerische Stadt Neuburg an der Donau oder nach Beilngries und in das dortige Brauereimuseum machen. Selbstverständlich kommt man entlang der Bierstraße auch an etlichen Brauereien vorbei, die meist mit gut bürgerlicher Küche, teils hauseigenem Bier und anderen Spezialitäten einen jeden Gast verwöhnen können.

Erkunden können sie die Bayerische Bierstraße zu Fuß mit dem Fahrrad und dem PKW, wobei Sie insbesondere bei den beiden letzteren Varianten wohl nicht in „den vollen Genuss“ der Reise kommen werden. Ich kann ihnen nur empfehlen, die Bayerische Bierstraße einmal zu bereisen, was aber natürlich auch nicht an einem Tag klappt. Hier kommt einfach jeder auf seine Kosten, egal, ob allein unter Kumpels, als Familie mit Kind oder auch nur zu zweit. Wer eine Anregung braucht, wie er seine Tour begehen sollte, dee ist auf der Website der Bayerischen Bierstraße genau richtig. Dort findet sich nämlich beim Menüpunkt „Rund ums Bier“ auch ein kleiner Reisebericht, wie ein Team vom Bayerischen Rundfunk die Ferienstraße mit dem Rad für eine Doku vor ein paar Jahren abgefahren hat. Liest sich wirklich wunderbar! Übrigens: Die Bayerische Bierstraße soll in Zukunft erweitert werden, weitere Routen sind in Arbeit.