Kolumne

Haßfurt – klein, beschaulich, liebenswert

Von: Jan Sievert

foto-jan-26Östlich des Naturparks Haßberge, westlich der Hohen Wann, idyllisch am Main – das kann nur das fränkische Städtchen Haßfurt sein. Seit mindestens 800 Jahren existiert die 14.000 Einwohner Stadt und kann vor allem mit Kultur und Sehenswürdigkeiten aufwarten.

Um 1230 erstmals erwähnt, kam Haßfurt, nachdem es zu mehreren Fürsten- und Herzogtümern gehörte, 1814 endgültig zu Bayern. Und das ist auch gut so. Mit seinen historischen Kirchen und dem einladenden fränkischen Ortsbild ist die Kreisstadt allemal einen Besuch wert.

Hier kann man sich wohlfühlen - Foto: Stadt Haßfurt

Hier kann man sich wohlfühlen – Foto: Stadt Haßfurt

Das “Haßfurter Meefest” im Juli und das Straßenfest im Oktober laden zu Spaß und gemütlichen Beisammensein ein , und vor allem das Freizeit- und Erlebnisbad, zu welchem auch ein Eissportstadion gehört, lockt Familien und Sportbegeisterte an. Denn man kann nicht nur aktiv dort Sport treiben, sondern auch dem ESC Haßfurt im Eissportstadion bei Spielen zusehen.

Unterhaltung einer anderen Art finden Kulturfreunde bei Konzerten der ortsansässigen Chöre Kantorei Haßberge, Musicalchor Junge Stimmen und dem Gospelchor Haßberge, welche mit Kindermusicals, Gospelkonzerten, Kammermusik, musikalischer Gestaltung von Gottesdiensten bis zu großen Chorkonzerten und Oratorien für jeden etwas bieten.

Der Wappenfries der Ritterkapelle - Foto: Stadt Haßfurt

Der Wappenfries der Ritterkapelle – Foto: Stadt Haßfurt

Als Wahrzeichen der Stadt gilt die Ritterkapelle oder auch Marienkapelle genannt. Der Grundstein für die heutige Kirche wurde 1390 gelegt. Die Ritterkapelle zählt zu den wichtigsten Bauwerken der Spätgotik in Unterfranken. Besonders erwähnenswert sind die 248 mittelalterlichen Wappen, mit denen der Chor verziert wurde.

Wenn sie also demnächst noch nichts vorhaben, erkundigen sie sich doch einfach einmal auf www.hassfurt.de, was in nächster Zeit für Events stattfinden, suchen sie sich eins raus und verbinden dann damit gleich noch einen Stadtbesuch – es lohnt sich!

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