Kolumne

Entwicklungspsychologie – warum ist die musikalische Früherziehung für Kinder so wichtig?

In der Entwicklungspsychologie spielt Musik eine wichtige Rolle. Bereits im Säuglingsalter reagiert das Gehirn auf unterschiedliche Töne und Klänge. Jedes Baby kommt mit einem musikalischem Potenzial auf die Welt.

Musik fuer Kinder | © PantherMedia / EdZbarzhyvetsky Musik fuer Kinder | © PantherMedia / EdZbarzhyvetsky

Musikunterricht fördert Ausdrucksvermögen, Kreativität und Motorik

Musik hören, Melodien nachsingen und sich zu musikalischen Rhythmen bewegen tut der kindlichen Seele gut. Das Ausdrucksvermögen und die Motorik können durch die musikalische Früherziehung gezielt gefördert werden, während gleichzeitig das Gedächtnis geschult wird. Inwieweit Kinder in den ersten Lebensjahren ihr musikalisches Talent entfalten und ihre Fähigkeiten verbessern können, hängt vor allem von der richtigen Förderung ab.

Beim Musikunterricht in München erlernen Kinder den Umgang mit Musikinstrumenten und üben sich im Gesang. In dieser Musikschule werden Kinder und Erwachsene vom Anfänger bis zum fortgeschrittenen Musikliebhaber an zahlreichen Instrumenten sowie im Bereich Gesang unterrichtet. Der Musikunterricht deckt alle Musikstile von Klassik über Jazz bis Rock und Pop ab. Die musikalische Früherziehung ist ein wichtiger Bestandteil der Kindererziehung, da neben der musikalischen auch die sprachliche und motorische Entwicklung von Kindern günstig beeinflusst werden. Mit musikalischen Grundübungen wird die Basis für das spätere Erlernen eines Instrumentes geschaffen.

Bei Schulkindern kann die Musik den Einstieg in den schulischen Alltag erleichtern, indem Musik den Kindern beim Lernen hilft. Im Unterschied zu anderen Ereignissen in der Kindheit wie der Einschulung und der Konfirmation ist der Musikunterricht nicht mit hohen Kosten verbunden, sodass die Übungsstunden auch für Eltern ohne großes Budget erschwinglich sind.

Positive Auswirkungen auf unterschiedliche Entwicklungsbereiche

Musikunterricht | © PantherMedia / Wavebreakmedia ltd

Musikunterricht | © PantherMedia / Wavebreakmedia ltd

Durch die musikalische Früherziehung ergeben sich positive Auswirkungen auf unterschiedliche Entwicklungsbereiche. Die Musikalität wird gestärkt, indem Instrumente ausprobiert und gemeinsam Lieder gesungen werden. Das musikalische Erleben wird entscheidend durch die frühkindliche Musikerziehung geprägt.

Mit regelmäßigem Musikunterricht werden auch die sprachliche Ausdrucksfähigkeit, die Kreativität sowie die soziale Kompetenz des Kindes gefördert. Darüber hinaus hilft die musikalische Früherziehung bei der Entwicklung der Persönlichkeit, indem die Konzentration gestärkt und Wahrnehmung der Sinne ausgebaut wird. Schon in den ersten Lebensmonaten reagieren Säuglinge auf Musik und Gesang. Im Krabbelalter versuchen Kleinkinder, die Welt durch Greifen und Fühlen zu entdecken. Mit der musikalischen Früherziehung kann deshalb frühzeitig begonnen werden.

Gesungene Reime und Schlaflieder wecken das Interesse des Kindes an der Musik. Beim Mitsingen kommt es zunächst nicht darauf an, dass alle Töne getroffen werden. Viel wichtiger ist der Spaß am Singen und Musizieren. Für Kleinkinder sind kleine Rasseln, Glockenspiele, Schellenbänder und Klanghölzer am besten geeignet, um die Musik zu entdecken und das Entstehen unterschiedlicher Klänge zu verstehen. Bis zum Alter von fünf Jahren genügt die musikalische Erziehung zu Hause, um die sprachliche und motorische Entwicklung des Kindes zu fördern.

Wenn im Kindergartenalter eine eventuell vorhandene musikalische Begabung entdeckt wird, sollte über professionellen Musikunterricht nachgedacht werden. Grundsätzlich ist bei fast allen Kindern ein Interesse an der Musik vorhanden. Schon jüngere Kinder empfinden eine unbändige Freude beim Musizieren. Das Erzeugen von Tönen, Melodien und Rhythmen gefällt den meisten Kindern, sodass es sinnvoll ist, das kindliche Interesse an der Musik gezielt zu unterstützen. Darüber hinaus hilft Musizieren auch gegen Stress in der Schule.

Über Simon Schroeder (117 Artikel)
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