Kolumne

Bad Brückenau – Heilquellen, Erholung und mehr

Von: Jan Sievert

foto-jan-21Am Südende der bayerischen Rhön liegt eingebettet in große Wälder das bayerische Staatsbad Bad Brückenau. Durch seine sieben Mineralquellen, von denen zwei anerkannte Heilquellen sind, genießt die Stadt heutzutage einen guten Ruf als Heilwasser-Kurort.

Schon vor rund 900 Jahren siedelten bereits Menschen im Sinntal, an der Stelle, an der heute Bad Brückenau liegt. Bis auf die Jahre 1634 und 1876, in denen die Pest ausbrach, bzw. fast die gesamte Stadt niederbrannte, gestaltet sich die Stadtchronik überwiegend positiv.

Das Staatsbad in der Rhön - Foto: © Wilfried Steinacker / PIXELIO

Das Staatsbad in der Rhön – Foto: © Wilfried Steinacker / PIXELIO

Einer der wichtigsten Abschnitte in der Stadtgeschichte ist das Jahr 1747, in welchem man den “Sauerbrönn” zur Heilquelle ernannte. In den Folgejahren entwickelte sich Brückenau zum Badeort mit mehreren Hotels. Ein weiteres, wichtiges Jahr für die Stadt ist 1816, als sie durch den Wiener Kongress zu Bayern kam. Nach 1848 hatte das Heilbad viele verschiedene Privatbesitzer, bis es dann Ende des 2. Weltkrieges in den Besitz des Freistaats Bayern kam. Bis heute sind viele barocke und klassizistische Bauten erhalten, welche besonders in der Altstadt das Stadtbild prägen. Darüber hinaus gibt es vier Parks in der Kurstadt, die zum Verweilen und Spazierengehen einladen.

Neben ihrer Eigenschaft als Staatsbad locken diverse Konzerte und auch das Altstadtfest viele Besucher in die 7.000 Einwohner zählende Stadt in Unterfranken. Nehmen Sie sich doch auch einmal einen Tag Zeit und kommen sie nach Bad Brückenau – für Kultur, Erholung oder einfach nur zum Entspannen.

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