Kolumne

Bad Kissingen – Kurort und Staatsbad

Von: Jan Sievert

foto-jan-22Schließen Sie die Augen, tauchen Sie ein und lassen Sie die Seele baumeln – in einem der Heilbäder Bad Kissingens. Weltweit bekannter Kurort und bayerisches Staatsbad – das kann Bad Kissingen von sich behaupten.

Schon vor Jahrhunderten, genauer gesagt im Jahre 823 wurden die Heilquellen erstmals nachgewiesen. Und damit war der Grundstein für Bad Kissingens weltweiten Ruf als exzellentes Heilbad gelegt. Der erste Kurgast war der Domherr des Würzburger Domstifts, Dietrich von Thüringen.

Lustwandeln im Kurgarten - Foto: © Cornerstone / PIXELIO

Lustwandeln im Kurgarten – Foto: © Cornerstone / PIXELIO

Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Stadt schließlich immer mehr zum mondänen Kurort und wurde schließlich durch König Ludwig I. von Bayern gezielt zum Kurort ausgebaut. Spätestens ab 1883, als Bad Kissingen zum bayerischen Staatsbad erhoben wurde, traf sich die damalige Prominenz wie Kaiserin Elisabeth von Österreich, Zar Alexander II, Ludwig II. von Bayern, aber auch Otto von Bismarck und viele weitere Könige, Fürsten und Adelige in dem unterfränkischen Städtchen. Ab dem 20. Jahrhundert wandelte sich dann die Gästestruktur und statt des Adels kamen immer mehr normale Bürger als Kurgäste.

Das Bad Kissingen von heute vereint den Charme vergangener Jahrhunderte mit zeitgemäßer Moderne. So fügen sich die verschiedensten Baustile harmonisch in das Stadtbild ein und werden ergänzt durch Bauten wie die 2004 entstandene KissSalis Therme. Letztere bietet auf mehreren tausend Quadratmetern mehrere Thermalbecken, einen Sauna-, Fitness- und Wellnessbereich und lässt kaum noch Wünsche in Sachen Erhohlung offen. Statten auch sie Bad Kissingen einen Besuch ab und lassen sie sich verzaubern und verwöhnen, in einer Stadt die auf rund 200 Jahre Geschichte als Kurort zurückblicken kann.

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