Kolumne

Burg Brennhausen – einzigartig und wunderschön

Von: Jan Sievert

Eingebettet in die hügeligen Ausläufer der Rhön und umgeben von einem tiefblauen See liegt nahe Sulzdorf an der Lederhecke in Unterfranken das Wasserschloss Burg Brennhausen.

Die ältesten Teile des Schlosses gehen auf das 13. Jahrhundert zurück, urkundlich erwähnt wurde es jedoch erst 1421. Burgherr war damals vermutlich ein Ritter Truchseß von Wetzhausen. Nach einigen Jahrhunderten im Familienbesitz wurde die Burg Brennhausen Mitte des 17. Jahrhunderts als Lehen vom Würzburger Hochstift an Franz Günter gegeben, der damit gleichzeitig zum Adligen ernannt wurde. Bereits 1681, nach dem Tod Günters, wurde das Wasserschloss an Freiherr Hans von Bibra-Brennhausen als Lehen gegeben.

Sie passt einfach in die unterfränkische Landschaft, die Burg Brennhausen – Foto: CSvBibra

Bis heute ist es in Familienbesitz des Geschlechts Bibra Brennhausen. Nachdem sie in den letzten Jahrzehnten umfangreich renoviert, saniert und wieder mit einem Wassergraben (der vor langer Zeit trockengelegt worden war) versehen wurde, erstrahlt die gotische Sandsteinburg mit ihren fränkischen Fachwerkmauern im Innenhof heute wieder in ihrem ursprünglichen Glanz längst vergangener Tage.

Da die Burg Brennhausen noch heute bewohnt ist, ist eine Besichtigung leider nicht möglich. Dennoch ist das malerische Schloss definitiv sehenswert und ein Highlight auf jeder Wanderung. Schauen sie doch einfach mal vorbei – das sollten sie sich nicht entgehen lassen!

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