Kolumne

Prepaid günstiger als Vertrag?!

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Heute besitzt fast jeder in Deutschland ein Handy oder ein Smartphone. Um dieses im täglichen Gebrauch nutzen zu können, ist natürlich eine entsprechende SIM-Karte mit einem passenden Tarif eines Mobilfunkanbieters erforderlich.

Zu den großen Anbietern in Deutschland gehören O2, Vodafone, E-Plus, Base und die Telekom. Aber auch viele kleine Provider sind auf dem deutschen Markt vorhanden und bieten eine Menge an.

[sws_yellow_box box_size=“640″]Inhalt des Artikels
Handyvertrag und Prepaid-Karte
Vorteile und Nachteile der Vertragsarten
Fazit [/sws_yellow_box]

Bei diesen Anbietern ist zu sagen, dass diese übrigens auch eigenständige Anbieter sind, aber in der Regel das Netz eines der großen Anbieter nutzen. So telefonieren Kunden des Providers Fonic zum Beispiel in dem Netz von o2. Kunden des Anbieters Fyve dagegen im Netz des Anbieters E-plus usw. Für die meisten stellt sich bei der Anschaffung eines neuen Handys aber in erster Linie die Frage: Soll ich einen Handyvertrag abschließen oder eine Prepaid-Karte kaufen?

Handyvertrag und Prepaid-Karte

Der wohl größte Unterschied ist, dass der Handyvertrag an eine Laufzeit gebunden ist. Diese beträgt in der Regel 24 Monate und kann nicht vorher gekündigt werden. Zwar werden mittlerweile auch Verträge mit einem Monat Laufzeit angeboten, doch sind diese in der Grundgebühr noch etwas teurer als die Verträge mit den 24 Monaten Laufzeit.

Bei Prepaid-Handykarten ist dagegen keine Grundgebühr vorhanden und vor allem auch keine Mindestlaufzeit. Nutzer können deswegen angepasst nach dem eigenen Telefonieverhalten manuell die Prepaidkarten kaufen und das Konto auf dem Gerät aufladen. Die Prepaidkarten gibt es meistens in den Wertstufen 15 Euro, 25 Euro und 50 Euro. Die Kosten für verbrauchte Telefonie, SMS oder Internetdaten werden einfach von diesem Guthaben abgezogen. Ist das Guthaben aufgebraucht ist keine Telefonie mehr möglich, bis durch den Nutzer ein erneutes Guthaben aufgeladen wurde. Durch eine Prepaid-Karte lassen sich also bei der Abrechnung böse Überraschungen vermeiden, da der Nutzer immer einen Überblick über die Kosten hat und das eingezahlte Guthaben manuell steuern kann.

Achtung – Nicht alle Anbieter gut!

Vorteile und Nachteile der Vertragsarten

Ein Vorteil von Handyverträgen ist, dass es heutzutage schon sogenannte Allnet-Tarife gibt, mit der Möglichkeit das Internet günstig auf dem Handy zu nutzen. Für Prepaid-Karten kann man mittlerweile aber auch eine Internetflatrate dazu buchen, wenn auch in der Regel zu höheren Gebühren als im Rahmen eines regulären Vertrages.

Die Kosten für diese Internetflatrate belaufen sich in der Regel auf etwa 9,99 € monatlich plus Telefonie. Nur wenige Anbieter wie der Prepaid Tarif von Base sind günstiger. Ob der eigene Anbieter eine Internetflatrate anbietet muss über die Servicehotline erfragt werden.

Bei einer Buchung ist übrigens zu beachten, dass die heute so beliebten Smartphones auch für Aktualisierungen und Updates ständig mit dem Internet verbunden sein müssen. Aus diesem Grund ist auch bei einer Prepaid-Karte eine Internetflatrate eine gute Variante, um hohe Kosten bzw. der schnellen Abnahme des aufgeladenen Guthabens entgegen zu wirken. Bei einigen Anbietern ist es daher sogar möglich, eine Komplett-Flatrate zu buchen, sodass für Gespräche zum Beispiel ins Festnetz keine Kosten anfallen und eben die gesamten Internetkosten auch mit abgedeckt sind. Prepaid-Karten mit zubuchbaren Optionen sind eine sehr gute Alternative gegenüber Verträgen, ohne sich dabei für viele Monate an einen Dienstleister binden zu müssen.

Für die Fahrt in den Urlaub sind Prepaid-Karten übrigens besonders zu empfehlen. Bei Handyverträgen hat der Nutzer keinen Überblick, über die doch zum Teil sehr hohen Kosten der Telefonie oder dem versenden von SMS. So kann es schnell passieren, dass man nach dem Urlaub eine sehr hohe Rechnung erhält. Da kann die Rechnung für das Telefonieren schnell so viel kosten, wie der gesamte Urlaub zusammen. Bei Prepaid-Karten fallen zwar auch die Kosten für das Telefonieren und Schreiben von SMS an, der Nutzer hat jedoch jederzeit die Kontrolle, da wenn das Guthaben aufgebraucht ist keine Telefonie mehr möglich ist. Die weiteren Kosten können durch den Nutzer manuell, durch den Kauf des gewünschten Wertes einer Prepaid-Karte eingegrenzt werden. Dies ist besonders in der jetzt anstehenden Zeit des Sommerurlaubes sehr hilfreich und sehr empfehlenswert.

Fazit

Mit Prepaid telefonieren

Mit Prepaid telefonieren

Alles in allem ist zu sagen, dass Prepaid-Karten wirklich eine sehr gute Möglichkeit sind, um sich die tatsächlichen Kosten des Handyverbrauches selbst einzuteilen.

Es kann jederzeit einzeln entschieden werden, welcher Betrag auf das Telefon eingezahlt werden soll oder man sein Limit für den Monat erreicht hat. Im Zweifel läd man später einfach noch mal nach, wenn es nicht gereicht hat.

Der größte Vorteil ist aber wohl immer, dass man sich nicht für eine Laufzeit von 24 Monaten fest an einen Handyanbieter binden muss, sondern jederzeit bei Problemen den Handyanbieter wechseln kann. Prepaid-Karten werden von fast jedem Anbieter angeboten, so gibt es zum Beispiel bei Vodafone die Callya Karten oder bei O2 die Loop Karten. Fragen zu den angebotenen Prepaid-Karten und zu den Tarifen beantworten freundliche Mitarbeiter jederzeit an der Servicehotline. Auch die benötigten Karten sind zu allen Zeiten, rund um die Uhr im Einzelhandel erhältlich.

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Alexandr Makarov
Unten-Links: ©panthermedia.net Erik Reis

1 Kommentar zu Prepaid günstiger als Vertrag?!

  1. UD1006 // 28. Juni 2013 um 12:26 //

    Mit Fyve telefoniert man wohl im Vodafone Netz und nicht im E-Plus.

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