Kolumne

Die Donau – einmal quer durch Schwaben

Von: Marcus Schweizer

foto-marcus-22.850 Kilometer ist sie lang, sie fließt durch zehn europäische Länder und kommt auf ihrer Reise vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer auch durch den Regierungsbezirk Schwaben. Immerhin sind es doch gute 100 Kilometer, die sie hier zurücklegt. 100 Kilometer, die sich durchaus sehen lassen können.

Abendstimmung an der Donau - Foto: © Marge Simpson / PIXELIO

Abendstimmung an der Donau – Foto: © Marge Simpson / PIXELIO

Los geht´s bei Neu-Ulm, hier sagt sie “Servus Bayern”. Weiter geht es durch den Landkreis Günzburg und mitten durch die dazugehörige Stadt. Es folgen Gundremmingen und Faimingen und schließlich die Landkreise Dillingen und Donauwörth. Erst dann geht´s ab nach Oberbayern. Die Donau ist schon seit eh und je eine der wichtigsten Wasserstraßen Schwabens. Hier sind viele Städte zu finden, die auch den Zusatz “an der Donau” besitzen. Dillingen an der Donau und auch Höchstädt an der Donau sind  hier zu nennen. Und auch viele kleine Flüsse fliesen in die Donau. Dazu gehört die Brenz bei Lauingen, die Günz bei Günzburg und die Mindel bei Gundremmingen.

Der Flussverlauf der Donau wurde an vielen Stellen so belassen, wie er sich selbst den Weg gebahnt hat. So wurden auch ein paar Nebenzweige ausgebaut, die für die Natur sehr wertvoll sind. Nennen könnte man hier zum Beispiel die Donauauen. Zudem erfreuen sich die Einwohner Schwabens, aber auch die Touristen an ausgebauten Rad- und Wanderwegen, die durch Alleen und Wälder gesäumt sind. Gerade im Herbst mit den bunten Blättern strahlt die Donau eine Ruhe aus, die die Wanderer und Radfahrer genießen. Da Wasser und Flüsse für die Besiedelung einer Landschaft enorm wichtig waren, finden sich entlang der Donau zahlreiche antike Bauten, wie der Apollo-Grannus-Tempel in Lauingen, der größte römische Tempelbau nördlich der Alpen, der heute als Freilichtmuseum dient.

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