Kolumne

Der Landkreis Dillingen verbindet Bayern mit Baden-Württemberg

Von: Marcus Schweizer

foto-marcus-25An der westlichen Grenze von Schwaben wie auch von Bayern liegt der Landkreis Dillingen und ragt mit Teilen in das Nachbarbundesland Baden-Württemberg hinein. Auf einer Landkarte mutet die Gebietsverteilung wie ein Puzzlestück an, das den Regierungsbezirk und das Bundesland mit seinem Nachbarn verbindet. Zwischen dem Landkreis Donauwörth im Norden und dem Landkreis Günzburg im Süden nimmt es eine zentrale Stellung in Nordschwaben ein. Der Landkreis wie die Stadt Dillingen bedeutet in Zahlen etwa 80.000 Menschen, davon leben knapp 20.000 direkt in der Kreisstadt. Die Arbeitslosigkeit ist bei sensationellen 2,9 Prozent, liegt damit etwas über dem Durchschnitt in Nordschwaben aber deutlich unterhalb des Durchschnittes in Bayern. Für die schulische Laufbahn auf höheren Schulen sorgen drei Realschulen und vier Gymnasien, gleichmäßig über den Landkreis verteilt.

Der Mittelpunkt des Landkreises: die Stadt Dillingen - Foto: Stadtverwaltung Dillingen

Der Mittelpunkt des Landkreises: die Stadt Dillingen – Foto: Stadtverwaltung Dillingen

Die Historie des Gebietes reicht bis in die Zeit von 15 vor Christus. Berühmte Überreste aus der Zeit der Römer sind in Faimingen zu sehen, einer kleinen Gemeinde nahe der Stadt Lauingen. Den Namen bekam die Gegend von einem Adelsgeschlecht der Dillinger, die sich im 9. Jahrhundert hier niederließen. In seiner heutigen Form existiert der Landkreis Dillingen seit der Gebietsreform im Jahre 1972, als der Landkreis Wertingen in den Verwaltungsbereich Dillingen eingegliedert wurde. In vielen Städten zeugen Artefakte und Reste aus der Geschichte für die bewegte Vergangenheit. Die Donau durchquert die Region und bietet an vielen Stellen Freizeitaktivitäten. Mit der neuen Verbindungsstraße, die zwischen Dillingen und Lauingen beginnt und bis nach Günzburg führt, bekam der Verkehr freie Fahrt und die Städte wurden von der Belastung befreit.

Kommentar hinterlassen