Kolumne

Das Starkbierfest am Nockherberg

Von: Sabine Hutter

foto-sabine-2Es darf wieder getrunken und derbleckt werden! In München bricht die „Fünfte Jahreszeit“ an und dann geht’s wieder los mit dem weit und breit bekanntesten Starkbierfest. Tausende Menschen strömen zum „Salvator-Ausschank“. „Salvator“ ist der Name des Starkbieres der Paulaner-Brauerei, die auch am Nockherberg zuhause ist.

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Auch in diesem Jahr wird wohl Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer ordentlich derbleckt - Foto: Christlich Demokratische Arbeitergemeinschaft (CDA)

Auch in diesem Jahr wird wohl Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer ordentlich derbleckt – Foto: Christlich Demokratische Arbeitergemeinschaft (CDA)

Los geht’s zumeist Anfang März. Die Besucher des Nockherbergs freuen sich schon jetzt auf 17 Tage Starkbierfest, das zum Auftakt das allseits beliebte „Politiker-Derbleck’n“ bietet, das bereits seit vielen Jahren eine gern gepflegte und von allen Seiten mit Spannung verfolgte Tradition ist. Michael Lerchenberg wird auch dieses Jahr wieder den Bruder Barnabas geben und die Politiker nach allen Kräften auf die Schippe nehmen. Die Politiker werden unter anderem von André Hartmann, Wolfgang Krebs & Co. dargestellt.

Die Traditionen wahren

Der erste Schluck Starkbier, der ausgeschenkt wird, geht an den „Landesfürsten“. Heutzutage taucht anstelle des Landesfürsten Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer auf. Für die Politiker ist das Politiker-Derbleck’n ein wichtiges Ereignis des Jahres. Denn wer nicht derbleckt wird, muss sich ernsthaft Gedanken über seinen Bekanntheitsgrad und seine Wichtigkeit machen.

Leider haben zu diesem Spektakel ausschließlich von der Paulaner Brauerei geladene Gäste Zutritt. Das gemeine „Fußvolk“ kann die Veranstaltung jedoch in Radio und TV live mit verfolgen. An den folgenden Festtagen kann aber natürlich ein jeder auf dem bekanntesten Starkbierfest am Nockherberg mitfeiern.

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