Kolumne

Studieren in München

Studieren in München Studieren in München
Studieren in München

Studieren in München

Wessen Studienwahl auf München fällt, der hat sich wahrscheinlich vorab einige Gedanken gemacht.

Einerseits haben die Münchner Unis einen guten Ruf, stehen auch im internationalen Ranking recht gut da, andererseits bietet die Stadt selbst einen angenehmen Mix aus Weltstadt mit Herz und fast schon ländlich anmutender Gemütlichkeit.

Wer sich für München als Studienstadt entscheidet, dem ist eine hohe Leistung und ein guter Ruf genauso wichtig, wie eine weite Bandbreite an Ausgehmöglichkeiten, von der kleinen Kultdisco am Eck bis hin zum Weltstarkonzert ist alles geboten. Über 850 Jahre Geschichte bieten viel Stoff für Kultur, und wer´s lieber sportlich mag, dem stehen über 20 Seen im Münchner Umland und die Alpen vor der Haustür zur Verfügung.

Spar-Tricks für Studenten

Diese Studienmöglichkeiten bietet München

Die bekannteste und mit aktuell 48 000 Studierenden (5500 davon aus dem Ausland) größte Universität der Stadt ist die Ludwigs-Maximilians-Universität. Mit insgesamt 18 Fakultäten und 120 möglichen Studiengängen deckt das Institut, in dem auch Robert und Sophie Scholl ihr Studium begannen, nicht nur weite Teile der Maxvorstadt ab.

Die Technische Universität München bildet mit insgesamt 13 Fakultäten die Speerspitze der wissenschaftlichen Forschung in den Naturwissenschaften. Die Prinzregentenzeit war für München die Blütezeit der bildenden Künste.

Dies ist auch heute noch an der Qualität und Vielzahl der Akademien zu spüren. Die Hochschule für Musik und Theater setzt seit den 60iger Jahren ein betont unpolitisches Zeichen in der Arcisstraße. Die Akademie der bildenden Künste bietet Studiengänge in Malerei, Bildhauerei, Fotografie, Bühnenbild, Kunstpädagogik sowie in Kunstgeschichte und Neue Medien an. Die Hochschule für Fernsehen und Film brachte schon so manch international bekanntes Nachwuchstalent hervor. Ein weiterer großer Vorteil der Stadt, egal um welches Studienfach es sich handelt ist, dass der entsprechende Arbeitgeber sicherlich vor Ort zu finden sein wird – und wenn es in der Schweiz oder in Österreich ist.

München Erfolgreich studieren

Was ist sonst noch wichtig?

Studiengebühren: bislang sieht es ganz gut aus, dass es in Bayern spätestens im Sommersemester 2014 keine Studiengebühren mehr geben wird. Die Wohnsituation in der Stadt ist ein schmerzlicher Aspekt.

Das Studentenwerk München stellt insgesamt 7000 Wohnungen für Studierende zur Verfügung. Allerdings muss man schon ein außergewöhnlicher Glückspilz sein, auch an so ein Appartement heranzukommen. Besonders in Garching, rund um den TU Campus sind diese Studentenwohnsiedlungen zu finden.

Es gibt auch zahlreiche Wohnheime von kirchlichen oder privaten Trägern. Privat organisierte Studenten WGs gibt es überall im Stadtgebiet zu finden. Allerdings kann man sich dadurch auch keine niedrigere Miete versprechen. Ein 20 qm Zimmer kostet zwischen 400 – 900 Euro, je nach Viertel und Zustand des Hauses. Und jedes Jahr im Herbst wird es wieder eng im Stadtgebiet, wenn die Erstsemester die Stadt fluten. Alle Jahre wieder werden von der Stadt München Notunterkünfte zur Verfügung gestellt. So sind ursprünglich auch die Wohncontainer im Olympiadorf entstanden. „Zamrücken“ ist angesagt in der Singlehauptstadt!

„Jura“ studieren


Artikelbild Oben: ©panthermedia.net Werner Heiber

2 Kommentare zu Studieren in München

  1. Demokrat // 3. April 2013 um 12:03 //

    Juhu, Ideologie in München studieren ! Ja !

    Für ein paar tausend Euro gibt es dann auch noch ein „summa cum Laude“ in Bayern, wie der Fall Guttenberg bewies.
    Die Aufklärung der universitären Hintergründe lässt ja nun bis heute auf sich warten.

    Zum allgemeinen Zustand der bayrischen Universitäten:
    Wissenschaft gibt es in Bayern leider nur noch sehr vereinzelt.
    Wer eine Ausbildung in Ideologie und Scheuklappenbildung sucht, ist hier sicherlich richtig.

    Fairerweise sollte man erwähnen, dass es bis auf das „summa cum Laude“ Spezifikum in anderen Bundesländern auch nicht mehr besser aussieht.
    Deshalb müssen die akademischen Fachkräfte ja auch aus dem Ausland beigeholt werden. Das klappt natürlich nur, wenn man diese dumme ewig gestrige Fremdenfeindlichkeit endlich mal loswerden würde. Leider reichte es dann aber nicht mehr für einen Wahlgewinn der sogenannten Konservativen. Deshalb muss der NSU Prozess scheitern wie auch das NPD Verbot (das seinerzeit wegen der fragwürdigen bayrischen V-Männer Praxis bereits schief ging).

  2. Antikorruption // 3. April 2013 um 12:05 //

    PISA-Vorzeige-Land Bayern !?

    Wie passt das zu „summa cum Laude“ und mangelnder sprachlicher wie sozialer Befähigung der Bevölkerung ?

    Was hat das PISA Votum gekostet ?

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