Kolumne

Das alte Handwerk in Bayern | Handwerksmuseen in Bayern

Handwerk in Bayern Handwerk in Bayern
Handwerk in Bayern

Handwerk in Bayern

Solange man denken kann, wird in Bayern auf die Traditionen wert gelegt und das natürlich nicht ohne Grund. Der Freistaat gilt mit als reichstes Bundesland der gesamten Republik und kann mit einer tadellosen Infrastruktur glänzen.

Laut der Statistik von der Agentur für Arbeit lag die Arbeitslosenquote für den Monat November 2012 bei lediglich 3,4 Prozent. Im Vergleich ist die Arbeitslosigkeit in Berlin im gleichen Monat bei satten 11,4 Prozent.

Gründe dafür gibt es viele. Der typische Bayer beruft sich oft gerne auf die alten und bewehrten Werte, Geschichte und Traditionen. So ist es schon fast typisch, dass man heute noch immer in Teilen von Bayern auf die alten Handwerkstätten trifft, wo handgemachten Möbel hergestellt werden. Die Geschichte der Vorfahren wird in keiner Sekunde vergessen und zum Teil sogar noch durch tolle Museen geehrt. Daher kommt es auch, dass es vergleichsweise viele dieser Heimat- und Geschichtsmuseen in Bayern gibt. Dort wird einem das alte und teilweise recht beschwerliche Leben gezeigt und vorgelebt. In einigen Museen kann man sogar hautnah miterleben und selbst mal mit anfassen.

Handwerk in Bayern: Schreinerin (REGIO TV Schwaben)

Handwerksmuseen in Bayern!

Die Museen gehören zum bayerischen Bild, genauso wie das Oktoberfest oder der Christkindlemarkt. Man ist als solches auch stark auf die Traditionen und die Geschichte des Freistaates bedacht. So kommt es auch, dass es einige Museen in ganz Bayern gibt, die sich mit verschiedenen Themen der Geschichte befassen.

Ein bekanntes und vor allem beliebtes Museum ist das in Deggendorf. Dieses befasst sich vor allem mit der Geschichte des allgemeinen Handwerks. Dort werden seit 1991 Werkzeuge, Lebenszeugnisse, Maschinen und vieles anderes ausgestellt.

Was hier besonders schön anzusehen ist, dass dieses Museum einen breiten Schnitt von der Tradition bis hin zur Modernen geschaffen hat. So kann man direkt im Vergleich betrachten, wie sie die Zeit auch in diesem Bereich niedergeschlagen hat. Wer mehr wissen möchte: http://www.kulturviertel-deggendorf.de/index.php

Altes Kunsthandwerk in Bayern, Kreativität im bayerischen Wald

Altes Werkzeug | Modernes Werkzeug

Auch heute kann man in dem allgemeinen Werkzeug was benutz wird noch die Geschichte erkennen. Die Grundtechniken sind in der Regel sogar noch die gleichen, wie vor vielen hundert Jahren.

Der wesentliche Unterschied von früher zu heute ist wohl eher der, dass die Ergonomie oder Handhabung einiger Werkzeuge wesentlich verbessert wurde. Wenn früher beispielsweise ein Zimmermann zum normalen und schweren Holzhammer greifen musste, ist heute der moderne Zimmermannshammer wesentlich besser für ihn.

Moderne Materialen machen das Handwerkzeugs stabiler, leichter und oft sind die Griffe ergonomisch geformt. So kann man auch als Handwerker seine Gesundheit schonen. Außerdem ist heute das Werkzeug durch die Industrialisierung und Massenfertigung deutlich günstiger geworden.

Werkzeug im Internet kaufen

Werkzeug im Internet kaufen

Wenn man zum Beispiel auf den spezialisierten Fachseiten wie http://www.work-discount.de/ schaut, sieht man, dass solch ein professioneller Meisterhammer mittlerweile nur noch rund 44 Euro kostet. Natürlich gibt es noch billigere Werkzeuge zu kaufen, doch muss man auch auf die Qualität achten. Die Massenfertigung hat immerhin nicht nur Vorteile gebracht.

Viel schlechte Ware wird auch hier in Deutschland eingeführt, um sie für wenige Euro unters Volk zu bringen. Leitsatz dazu: Wer billig kauft, kauft immer zweimal! Umgerechnet zu den damaligen Zeiten wird man aber so oder so wesentlich mehr für solch ein ähnliches Werkzeug bezahlt haben.

Jedoch kann man auch hier noch immer die Geschichte sehen, die dahinter steckt. Und das ist toll. Vor allem wenn man sich bewusst damit auseinandersetzt und die Traditionen in kleinen Schritten wiedererkennen kann.

Kleiner Tipp: Wer für die Feiertage vielleicht noch einen kleinen Ausflug sucht, sollte man auf den Homepages der Museen schauen. Viele haben zumindest am 2. Weihnachtstag wieder geöffnet. Das ist ein schönes Ziel für Groß und Klein. Denn eigentlich kann dort jeder noch etwas Neues entdecken und vor allem lernen. Und gerade die Kinder finden so etwas immer recht spannend.

Quelle Arbeitslosenzahlen: http://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Statistik/Statistik-nach-Regionen/BA-Gebietsstruktur/Baden-Wuerttemberg-Nav.html

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

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