Kolumne

Wirtschaft in Bayern: unangefochten die Nummer eins

Bayerns Wirtschaft boommt auch in diesem Jahr. Das sieht man deutlich am Beispiel von großen Werken wie Audi in Ingolstadt – noch nie hat das Unternehmen so viele Menschen beschäftigt wie heutzutage. Auch andere Branchen verzeichnen Rekordzahlen, in vielen Bereichen herrscht große Zuversicht. 

Absatzrekorde bei Audi

[sws_blue_box box_size=“630″]Am Ingolstädter Standort waren noch nie so viele Arbeiter beschäftigt als jetzt – mit fast 37.000 Mitarbeitern erreichte der Automobilhersteller einen historischen Höchststand. Unter den Mitarbeitern befinden sich über 600 Leiharbeiter, die das Unternehmen eingestellt hat. Audi steht finanziell und technisch auf zwei ganz starken Füßen. Im Allgemeinen kann man sagen, dass die bayerischen Wirtschaftsvertreter mit der Entwicklung in Bayern rundum zufrieden sind. In allen Wirtschaftsbereichen konnte man bessere Zahlen vermerken als noch vor einem Jahr. Die kommenden Monate sollten diesen Aufwärtstrend weiterhin bestärken, weil es immer mehr Auftrage aus dem In- und Ausland nach Bayern kommt. [/sws_blue_box]

Spürbares Wirtschaftswachstum in Bayern

Auch aus dem Ausland, und zwar aus den sogenannten Euro-Krisenländern, sind Wachstumsimpulse zu verzeichnen. Steigende Absätze führen nun zu neuen Investitionen, die Firmen sind für neue Mitarbeiter offen. Diese Entwicklung zeigt unmissverständlich, dass die Wirtschaft in Bayern beschleunigt und einen Gang höher schaltet. Uber 40 Prozent aller bayerischen Betriebe bezeichnen ihre Wirtschaftslage als gut.

Noch besser geht es den Dienstleistern, insbesondere in Bereichen wie  Zeitarbeitsunternehmen, Architektur- und Ingenieurbüros sowie Finanzdienstleistern. [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Der Bausektor profitiert derzeit von niedrigem Zinssatz [/sws_highlight] und einer allgemein guten Einkommenssituation. . Die Menschen suchen nach einer sicheren Geldanlage, dafür sind Immobilien bestens geeignet.

Schwäbisches Handwerk auf dem Vormarsch

Das schwäbische Handwerk steht wirtschaftlich gesehen auch gut, Ende des Jahres ist die Zufriedenheit nochmals gestiegen. 92 Prozent aller Handwerksbetriebe, die bei der Handwerkskammer für Schwaben angemeldet sind, bewerten ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder zumindest befriedigend – das sind immerhin drei Prozentpunkte mehr als vor einem halben Jahr.

Der Boom und Zufriedenheit ist vor allem im Ausbaugewerbe, im Nahrungsmittelgewerbe und im Bauhauptgewerbe, zu verzeichnen. In letzter Zeit ließen jedoch die Auftragseingänge im Handwerk ein wenig nach. Es wird deswegen vor möglichen Steuererhöhungen gewarnt, weil sie bestimmt wachstumsfeindlich wären. Steuererhöhungen fördern weder die Investitionen noch schaffen sie neue Arbeitsplätze.

Wirtschaftswachstum in Bayern in Zahlen

[sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Zu den größten Profiteuren gehören die Landkreise Eichstätt (plus 7 Plätze auf 41), Kelheim (plus 51 auf 69) und Regensburg (plus 31 auf 35). [/sws_highlight] Die Flughafenregion um Erding, einst der Flaggschiff mit glänzenden Wirtschaftsergebnissen, verliert ein wenig an ihrer Strahlkraft: Erding verliert 21 Plätze (auf 60), Freising (zwei Plätze auf 7) und der Landkreis Landshut (neun Plätze auf 105). Eine Verlagerung zeichnet sich auf – von der Dienstleistung zur Industrie.

Am Beispiel von Dingolfing lässt sich klar sehen, wie ein einziges Unternehmen eine ganze Region wirtschaftlich nach vorne bringen kann. Vor allem ist es die Zulieferindustrie, die in der Nähe von Dingolfing ihre Zelte aufgeschlagen hat und die ganze Region nach oben zieht. Deswegen konnte Rottal-Inn 97 Plätze nach vorn rücken (auf Platz 178), Dingolfing-Landau 74 Plätze (auf 127), Deggendorf um 73 (auf 135), Straubing-Bogen um 78 (auf 171) und die Stadt Straubing um 72 (auf 81).
Standort Bayern: Unternehmerperspektiven

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Randolf Berold

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