Kolumne

Das Waldgebiet, das in Hessen Sölzert und in Bayern Sülzert heißt.

Wie heißt es richtig? Wie heißt es richtig?
Wie heißt es richtig?

Wie heißt es richtig?

Die stark bewaldete, hügelige Landschaft im nordwestlichen Teil des Spessarts erstreckt sich gleich über zwei Bundesländer, die für dieses Waldgebiet jeweils eine andere Bezeichnung verwenden.

Die Hessen sprechen von der Sölzert und die Bayern nennen das Waldgebiet Sülzert. Der bayerische Bereich gehört zu Unterfranken und zwar hauptsächlich zur Stadt Alzenau im Landkreis Aschaffenburg.

Die Sülzert grenzt an der südlichen Seite an den Kahlgrund. Der hessische Teil der Sölzert liegt größtenteils auf dem Grund der Gemeinde Freigericht im Main-Kinzig-Kreis im Regierungsbezirk Darmstadt.

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Die Berge der Sülzert

Die höchste Erhebung der Sülzert ist mit 371 m über NN der Heidkopf. Auf seinem Gipfel verläuft die Landesgrenze, wobei der höchste Punkt zur bayerischen Seite zählt. Der Heidkopf hängt mit weiteren Bergen zusammen und zwar im Süden mit dem Schanzenkopf (365 m Höhe) und mit dem Metzkopf (251 m Höhe) im Norden.

Die Berge sind genauso wie der Rest der Sülzert komplett mit Wald bedeckt. Auf dem 9 km langen Rundwanderweg lässt sich der Höhenzug Sülzert zu Fuß beschreiten. Der Startpunkt liegt im Alzenauer Stadtteil Michelbach.

In Richtung Osten führt der Weg zunächst über die Weinberge an den Dörsthöfen vorbei und dann hinauf zum Schanzenkopf bis zur Schwedenschanze. Hier auf der Höhe befindet sich ein Ringwall, der wahrscheinlich 800 bis 400 v. Chr. eine Befestigungsanlage war. Wanderer können nun wieder etwas verschnaufen, denn ab hier geht es wieder abwärts und an Albstadt, einem weiteren Stadtteil Alzenaus, vorbei. Der nächste markante Punkt des Wanderweges ist das Hofgut Maisenhausen, wo im 18. Jahrhundert ein Seligenstädter Abt lebte. Heute ist das Gut in privatem Besitz. Nun ist es nicht mehr weit, bis der Rundwanderweg am Startpunkt endet.

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Der Teufelsgrund

Die Sülzert grenzt auf östlicher Seite an den Teufelsgrund, ein unbesiedeltes Tal, durch das der Geiselbach fließt. Hier verläuft wiederum die hessisch-bayerische Grenze. In der landschaftlichen Senke gab es bis Mitte des 19. Jahrhunderts drei Mühlen, um die sich viele Sagen ranken.

Wie der Name des Tales verrät, spielt in den alten Überlieferungen der Teufel persönlich die Hauptrolle. Warum die Mühlen verschwanden, bleibt bis heute ein Geheimnis.

Artikelbild Oben: ©panthermedia.net Andreas Schulze

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