Kolumne

Wie die Digitalisierung unseren Alltag verändert hat

Mit der digitalen Revolution hat sich die Welt, in der wir leben, in den letzten zehn Jahren rasant verändert. Von unserem Arbeitsalltag bis hin zu wie wir reisen, Partner suchen und Unterhaltung konsumieren – heutzutage ist kaum ein Lebensbereich von der Digitalisierung unberührt. Wir haben uns einmal genauer angesehen, wie dies in der Praxis aussieht.

Digitalisierung | © PantherMedia / LDProd Digitalisierung | © PantherMedia / LDProd

Alleskönner Smartphones

Wer hätte am Anfang des Millenniums gedacht, dass in nur ein paar Jahren die große Mehrheit aller Deutschen mit einem kleinen Taschencomputer durch den Alltag gehen würde? Allein im Jahr 2019 gab es laut Statista in Deutschland schon 54 Millionen Smartphone-Nutzer. Die meisten befinden sich dabei in allen Altersgruppen unter 50. Und das ist gar kein Wunder: In unserer heutigen Zeit sind Smartphones mehr als nur Telefone mit praktischer Weckfunktion. Menschen nutzen sie zum Musikhören oder Videoschauen über Streaming-Apps wie Spotify oder Netflix. Andere Apps bieten Online Slots für den Spielspaß unterwegs, sodass langweiliges Warten auf den Bus oder im Wartezimmer der Vergangenheit angehört.

Schlauer leben mit Smart Homes

Viele sind immer noch der Meinung, Smart Homes seien nur etwas für bequeme oder technikaffine Menschen. Dass das smarte Wohnen jedoch das Wohnen der Zukunft ist, zeigen viele Technologien, mit denen man nicht nur Geld, sondern auch kostbare Ressourcen wie Wasser, Strom und Gas sparen kann.

Intelligente Thermostate sorgen zum Beispiel für effizientes Heizen, indem sie Temperaturen automatisch regulieren. Smarte Stromleisten, die über Apps gesteuert werden können, sorgen außerdem dafür, dass Geräte im Standby-Modus keinen unnötigen Strom fressen. Intelligente Schlösser und Lautsprecher, mit denen per Sprachbefehl Informationen gegoogelt werden können, sind nicht nur praktisch, sie helfen auch Menschen mit Behinderungen.

Zwischenmenschliche Kommunikation

Zwischenmenschliche Kommunikation | © PantherMedia / Antonio Guillen Fernández

Zwischenmenschliche Kommunikation | © PantherMedia / Antonio Guillen Fernández

Das digitale Kommunizieren ist ein großer Teil unseres Alltags geworden. Apps wie Skype und WhatsApp machen es sogar möglich, dass man sich ohne weiteres mit Freunden und Familie, die vielleicht sogar auf einem anderen Kontinent leben, zum „virtuellen Kaffeetrinken“ verabreden kann. Solche Technologien schlagen Brücken und beschleunigten in den letzten Jahrzehnten auch die Globalisierung. Dank des Internets haben Menschen, die in kleinen Orten leben, mehr Kontakt zur Außenwelt und können Gleichgesinnte mit ähnlichen Interessen finden. Sozialforscher warnen jedoch davor, dass die digitale Kommunikation nicht die eigentliche zwischenmenschliche ersetzen kann. Dies bestätigte auch eine Studie zur Einsamkeit der Social-Media-Generation.

Eine neue digitale Arbeitswelt

Durch die ständige Vernetzung ist es für immer mehr Menschen eine Normalität, im Home Office zu arbeiten. Der E-Mail-Verkehr und Videokonferenzen machen es möglich. Hier besteht natürlich die Gefahr, dass Grenzen zwischen der Arbeit und dem Privatleben schnell verschwimmen, da man ja immer überall erreichbar ist. Aus diesem Grund ist der Begriff „Work-Life-Balance“ in den letzten Jahren auch immer wichtiger geworden.

Durch die Digitalisierung haben sich aber auch ganz neue Berufszweige entwickeln können. Vom IT- und Online-Marketing-Experten bis hin zu Social Media Influencern, die ihr Geld in sozialen Netzwerken verdienen, es gibt unzählige Rollen, die erst mit dem Dotcom-Boom entstanden sind.

Reisen und Navigation

Reisen und Navigation | © PantherMedia / NakoPhotography

Reisen und Navigation | © PantherMedia / NakoPhotography

Auch die tägliche Navigation und die Art zu reisen hat sich mit der Digitalisierung für viele Menschen grundlegend verändert. Zum einen gibt es kaum noch Reisebüros, da sich ein Großteil der Erholungssuchenden online ihren Urlaub bucht. Hier kann man dank etlicher Bewertungsportale auch fundierte Entscheidungen treffen, da andere Nutzer ihre Erfahrungen mit bestimmten Hotels oder Ferienorten teilen. Das gleiche gilt natürlich auch für Cafés und Restaurants, die bei einem Faux-Pas schneller in Verruf geraten. Zum anderen ist es dank GPS-Apps auf dem Smartphone viel einfacher geworden, sich im Ausland zurechtzufinden. Auch gibt es praktische Übersetzungs-Apps, die die Verständigung in fremden Ländern erheblich erleichtern können.

Sport und Bewegung

Wer sportlich aktiv sein will, jedoch nicht gerne ins Fitness-Studio geht oder Gruppenkurse besucht, hat heutzutage Glück. In den jeweiligen Apps-Stores für iPhone und Android gibt es unzählige Fitness-Apps, mit denen man im heimischen Wohnzimmer ins Schwitzen kommen kann. Viele von ihnen sind sogar kostenlos, sodass es für das Faulsein wirklich keine Ausrede mehr gibt.

Wer seine gesamte Lebensweise umstellen will, schafft sich Apps wie MyFitnessPal an. Hier geht es nicht nur um Bewegung, sondern auch die richtige Ernährung und die Anzahl der aufgenommen Kalorien pro Tag. Bei Einschlafstörungen oder Stress empfiehlt es sich außerdem zusätzlich eine Meditations-App herunterzuladen.

Wie oben beschrieben hat die Digitalisierung unser Leben erheblich vereinfacht. Man sollte jedoch keinesfalls vergessen, dass digitale Pausen für das allgemeine Wohlbefinden unbedingt notwendig sind.

Über Simon Schroeder (131 Artikel)
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