Kolumne

Goldwaschen in Bayern

Aussichten, Hintergründe und warum Gold eine solide Geldanlage sein kann

Als Edelmetall dient Gold schon seit Jahrtausenden zur Wertaufbewahrung und damit als Kapitalanlage. Nicht nur Privatmenschen kaufen Gold, auch viele Banken und Staaten haben Ihr Vermögen in Gold angelegt. Gold gilt als sicherste Kapitalanlage und Zahlungsmittel der Welt, da der Goldpreis in der Regel keinen starken Schwankungen unterlegen ist. Wer selber einmal Gold suchen möchte, kann sich selber einmal beim Goldwaschen in Bayern probieren, dort ist es an manchen Flüssen möglich.

Goldwaschen in Bayern Goldwaschen in Bayern

Motive um in Gold anzulegen

Gold ist für die Anlage von Geld ein perfektes Medium. Zum einen können Sie auf den Goldpreis setzen, zum anderen profitieren Sie von einer guten Absicherung und Werterhalt. Gold ist resistent gegen Inflation und Deflation und eignet sich daher als hervorragende Kapitalanlage.

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Formen in Gold anzulegen

  • Physisches Gold, wie zum Beispiel  Goldbarren, Anlagemünze, Schmuckgold, Sammlermünzen.
  • Goldprodukte an der Börse, besonders goldpreisbezogene Wertpapiere und andere Goldprodukte (Gold-ETC).
  • Geschäftsanteile an Goldminen, auch Goldaktien genannt.

Besteuerung

In der gesamten Europäischen Union(EU) ist Gold von der Mehrwertsteuer befreit. Die EU möchte damit den Goldhandel weiter fördern. Für börsengehandelte Goldaktien und etwaige Gewinne aus den Börsengeschäften, muss lediglich eine Abgeltungssteuer entrichtet werden. Beim Kauf von physischem Gold, ist dagegen übrigens keine Abgeltungssteuer fällig. Gewinne durch den Verkauf des Goldes müssen aber immer regulär mit dem Einkommenssteuersatz der Länder versteuert werden.

Risiken bei einer Goldanlage

Obwohl die Risiken von Banken und Analysten meistens als sehr gering eingeschätzt werden, gibt es einige Risiken bei der Anlage in Gold, die man zumindest wissen sollte.

  • Der Goldpreis ist in Dollar notiert, weshalb für den Anleger ein Währungsrisiko besteht.
  • Bei Gold besteht das Risiko des Wertverlustes im Falle eines sinkenden Goldpreises.
  • Probleme können auch ein großes Angebot und eine geringe Nachfrage machen.
  • In der Regel unterliegt Gold geringen Schwankungen, was den Goldkurs betrifft. Die Goldnachfrage beschränkt sich in der Regel auf Schmuckproduzenten, Industrie und Anleger.
  • Die Risiken bei der Anlage können verteilt werden und vergütet werden zum Beispiel Eigentumsrisiken wegen Verwahrung oder das Kontrahentenrisiko.
  • Bei Erwerb von Anteilen an Goldminen, sind ggf. auch strategische und operative Risiken der Unternehmen mitzutragen.
  • Anlagen in Gold können theoretisch jederzeit vom Staat enteignet werden
  • Der Besitz kann den Bürgern eines Staates verboten werden.
  • Als Anleger sollte man auch vor Betrügereien wie überteuerte Kapitalanlagen aufpassen.
  • Der Goldpreis ist abhängig vom Ölpreis.

Hintergründe zur Goldgewinnung

Gold ist ein gediegenes Metall, das auf unserer Erde meistens in Form von Golderz vorkommt. Hauptlieferanten für Gold sind China, Australien, USA, Russland und Südafrika. Aber auch europäische Flüsse führen Gold mit sich, meist wird es aus eingelagertem Stein herausgespült, sobald dieses verwittert und in Flussseife wieder abgelagert wird.

Übersicht nach Rang der Staaten die am meisten Gold fördern:

  • Volksrepublik China
  • Australien
  • Vereinigte Staaten
  • Russ. Föderation
  • Südafrika
  • Peru
  • Kanada
  • Indonesien
  • Ghana
  • Usbekistan
  • Mexiko
  • Papua-Neuguinea
  • Brasilien
  • Chile

Wie man sieht, ist die europäische Goldförderung eher unbedeutend. Schweden und Finnland fördern das meiste Gold in Europa, wobei die Golderzvorkommen in Rumänien wohl die größten in Europa sind. Bei der Raffination anderer Metalle kann auch als Nebenprodukt Gold gewonnen werden.

Reinheitsgrade

Die Reinheit des Goldes wird in Karat angegeben. Dabei sind 24 Karat reines Gold, auch Feingold genannt. Die Verwendung eines bestimmten Reinheitsgrades ist nicht immer nur eine Preisfrage. Auch kulturelle Aspekte können dabei einen Hintergrund spielen. Ein Goldschmied oder Händler bedient sich der Strichprobe, um den Feingehalt zu messen. Diese ist jedoch im Gegensatz zur Messung im Labor etwas ungenauer.


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Was ist eigentlich Goldwaschen?

Gold hat eine sehr hohe Dichte, die man sich bei der Gewinnung zu Nutze machen kann, indem goldhaltiger Sand mit Wasser gespült wird. Das schwerere Metall setzt sich so beim Goldwaschen einfach auf dem Boden ab und kann einfach ausgesiebt werden. Das traditionell Goldwaschen wird heute meistens nur noch von Hobbygoldsuchern betrieben, da die Erträge in keiner Relation zum Zeitaufwand stehen. Besonders grobe Goldteilchen lassen sich so gewinnen, während kleinere Teilchen zum Beispiel durch Felle ausgewaschen werden können.

Im industriellen Bereich erfolgt das Goldwaschen teilmechanisiert an Land und mit Schwimmbaggern, die direkt am Flussbett arbeiten. In Minen wird das Gestein oft zerkleinert und dann in ähnlicher Weise bearbeitet und gewaschen. Um Gold waschen zu können, muss der Fluss goldführende Sände und Schlämme mit sich führen.

Goldwaschen in Bayern

Goldwaschen hat auch in Deutschland Geschichte und wurde bereits von Kelten und Römern genutzt, um das Edelmetall zu gewinnen. Ein guter Ort dafür liegt in Bayern. Im Allgäu kann man aus den Flüssen und Bächen des Landes Gold waschen. Gold ist aber auch dort nur in geringer Konzentration vorhanden und daher ist das Ganze eher eine Aufgabe für den Hobbygoldsucher.

Aber auch beim Hobby braucht man eine Ausrüstung, die man sich für die eigene Goldsuche zulegen sollte:

  • Goldwaschpfanne / Goldwaschrinne
  • Schaufel
  • Eine Handpumpe
  • Körbe
  • Feinmaschige Siebe
  • Gummistiefel
  • Handschuhe
  • Großer Rucksack
  • Eine Lupe oder Vergrößerungsglas
  • Saugflasche
  • Kunststoffröhrchen

Einige einfache Geräte kann man sich auch selbst bauen. Erste Erfolge stellen sich beim Goldwaschen in Bayern ein, wenn man etwas Erfahrung gesammelt hat, denn das Gold schwimmt dort auch nicht direkt auf dem Fluss.

Bildquelle
Bild oben: © panthermedia.net / Andreas Mathys

Recherchequelle
bachgold.de

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