Kolumne

Neuer Wind bei den Münchner Symphonikern

Münchner Symphoniker mit neuem Dirigenten

Das kleinste Orchester Münchens stellte somit ihre Pläne für die kommende Saison vor. Die wichtigste Nachricht: Das Orchester hat einen neuen Chefdirigenten, er heißt Kevin John Edusei und stammt aus Bielefeld. Er debütierte bereits 2009 mit der „Entführung aus dem Serail“ an der Semperoper. Bald wird er die Münchner Symphoniker übernehmen. Die Großmutter von Edusei mütterlicherseits arbeitete früher als Sängerin mit Dirigenten wie Eugen Jochum, Hans Pfitzner und dem langjährigen Gärtnerplatz-Musikchef Kurt Eichhorn zusammen.

Symphoniker

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Münchner Symphoniker: der Klang Münchens

[sws_green_box box_size="630"]Das Motto und der Auftrag für die Münchner Symphoniker heißt „Der Klang unserer Stadt“. Für das kleine Ensemble steht vor allem das klassisch-romantische Orchester-Repertoire im Mittelfeld. Tradition zu pflegen und neue Hörerlebnisse zu schaffen sind die Hauptziele der Münchner Symphoniker. An der Seite der Musiker gastierten bis jetzt namhafte Solisten und Jungstars der Klassikszene. [/sw[/sws_green_box]

Als Dirigenten hatte man schon erfahrene Musiker aber auch solche, deren große Karriere soeben begonnen hat, zu Gast gehabt. Bis 2013 hat Chefdirigent Georg Schmöhe das Orchester geleitet, nun zeigt sich der Wechsel an.

Klassik und Oper im Repertoire

Neben den[sws[sws_highlight hlcolor="fbfac7"]ssischen Aufführungen[/sws_hi[/sws_highlight]ftigen sich die Musiker der Münchner Symphoniker mit hochkarätigen Produktionen aus der Welt der Oper, Filmmusik und Show. Im Jahr werden ungefähr 110 Konzerte angeboten. Bei den Konzerten kann Publikum das breite Repertoire und den extrovertierten Stil des Orchesters erleben.

Werke aller musikalischen Stilrichtungen stehen auf der Programmliste: ob Live-Aufführungen der Filmmusik zu „Der Herr der Ringe“ oder Roncallis „Circus meets Classic“ – jeder Musikliebhaber kann etwas für sich entdecken und in den Genuss der Münchner Symphoniker kommen.

Das Orchester hat Einiges vor

Der 37-jährige Edusei und die Intendantin Annette Josef haben gemeinsam beim kleinsten Münchner Symphonieorchester einiges vor. Den Gästen wird eine interessante musikalische Mischung angeboten: In einem [sws_hig[sws_highlight hlcolor="fbfac7"]und Beethoven-Programm[/sws_highli[/sws_highlight]eispiel Georg Anton Bendas Melodram „Medea“ vor. Die Sprechpassagen übernimmt die Schauspielerin Gila von Weitershausen. Zu einem weiteren Auftritt wurde Christoph Pregardien eingeladen, der instrumentierte Schubert-Lieder singt.

Auch neuere Musikrichtungen werden unter Edusei vorsichtig eingeführt. Mauricio Kagels „Zehn Märsche, um den Sieg zu verfehlen“ dirigiert Edusei vor Haydns „Militärsymphonie“ – oder besser gesagt zwischen den Sätzen des Klassikers. Klassik-Einsteiger kommen bei den Konzerten der Münchner Symphoniker auch auf ihre Kosten. Bei der Reihe[sws_highlig[sws_highlight hlcolor="fbfac7"][/sws_highlight][/sws_highlight]ie Musiker Verdis „Requiem“ mit dem Münchner Motettenchor und dem Münchner Konzertchor zusammen.

Meisterwerke mit den Münchner Symphonikern – Klassik

Bildquellen
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