Kolumne

Verträge kündigen | Immer auf “Nummer Sicher” gehen!

Verträge rechtzeitig kündigen Verträge rechtzeitig kündigen
Verträge rechtzeitig kündigen

Verträge rechtzeitig kündigen

Wie bereits angekündigt wollen wir auf Bayern-Blogger.de auch allgemeinere Themen mehr mit aufgreifen und insbesondere die Kategorie „Ratgeber“ mit noch Leben füllen.

Angefangen mit einem sehr interessanten Thema: Verträge sicher kündigen.

Wer einen Vertrag mit einem Telefonanbieter, Pay-TV oder einem Automobilclub hat, wird irgendwann diesen auch mal kündigen wollen.

In der Regel löst man einen Vertrag auf, weil man entweder ein günstigeres Angebot gefunden hat oder man mit dem Anbieter schlicht unzufrieden ist. Das wissen auch die Anbieter, weshalb die Verträge meistens auch nicht so einfach zu kündigen sind. Zudem verlängern sich einige sogar automatisch, sollte man die Frist zur Kündigung nicht einhalten. Daher raten auch die Verbraucherschützer dazu, rechtzeitig zu kündigen. Doch das klingt erstmal einfacher, als es manchmal ist. Einige Anbieter sind ja mittlerweile dafür bekannt, dass Kündigungen grundsätzlich nicht ankommen oder einfach nicht bearbeitet werden. Bei einigen Unternehmen kann man so zu dem Schluss kommen, dass dies mit Absicht geschieht.

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Worauf achten?: Wer sich bei einer Vertragskündigung über die Form und den Ablauf ganz sicher ist, sollte sich in jedem Fall Hilfe hinzuziehen. Besitzt man keinen passenden Ansprechpartner dafür, kann man im Zweifel mittlerweile auch auf Dienstleister im Internet zurückgreifen, die Verträge sicher kündigen können, da dies ihre Haupttätigkeit ist.

Wie man auf der verlinkten Seite auch gut sehen kann, hat man anschließend sogar etwas in der Hand, sollte die Kündigung aus irgendeinem Grund als „nicht angekommen“ sein.

Kündigungsfrist einhalten: Möchte man selbst kündigen, gibt es ein paar wichtige Hinweise, die man beachten sollte. Einer der wichtigsten ist wohl die Frist. Auch wenn in dem Vertrag steht, dass man zum Beispiel 6 Monate vor dem Vertragsablauf eine Kündigung eingereicht haben muss, sollte man dies sogar noch etwas früher tun. Man kann schon fast mit dem Ansatz herangehen, dass die erste Kündigung verschwindet oder nicht angenommen wird. Diese Zeit sollte dringend mitbedacht und eingerechnet werden.

Achtung

Achtung

Einschreiben ist sicherer: Wer eine Kündigung mit der Post versenden möchte, sollte unbedingt darauf achten, dass dies nur via Einwurfeinschreiben geschieht.

So wird eine Zustellung des Dokumentes garantiert und das Unternehmen kann nicht behaupten, es sei nicht angekommen.

Jedoch muss man hier den Beleg, den man von der Post bekommt, auch wirklich immer aufheben. Zumindest aber, bis die Kündigung bestätigt wurde.

Keine Emails: Nach wie vor gilt eine Kündigung via Email als nicht sicher. Wenn man möchte, dass diese auch wirklich anerkannt wird, ist ein Einschreiben oder ein Fax am besten. Ein Fax gilt übrigens immer dann als zugestellt, wenn dies bei dem Gerät als „gesendet“ markiert wurde. Dafür erhält bei den meisten Faxgeräten auch immer einen Sendungsbeleg, der natürlich aufgehoben werden sollte. Man kann es zusätzlich noch per Email versenden, doch in der Regel wird darauf nicht reagiert.

Kündigung per Email, Fax?

Richtige Kündigungsform: In einer Kündigung müssen ähnliche Formen eingehalten werden, als wenn man einen Vertrag abschließen möchte. Dazu gehört der vollständige Name, eine Referenznummer/Kundennummer und natürlich die Unterschrift des Vertragsnehmers.

Außerdem ist es ratsam, immer zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu kündigen. Gibt man ein genaues Datum an und dies stimmt nicht, kann auch hier die Kündigung abgelehnt werden. Zuletzt sollte man um eine Bestätigung der Kündigung bitten, damit man sich sicher sein kann, dass sie akzeptiert wurde.

Möchte man in Zukunft von Werbeanrufen und Rückwerbungsversuchen verschont bleiben, ist es besser, wenn man auch dies in dem Schreiben ausdrücklich erwähnt.

Kay Uwe Meyer | Werbeanrufe

Fazit: Eine Kündigung ist immer etwas nervig. Doch wenn man sich an die Richtlinien hält, ist es eigentlich nicht allzu schwer. Jedoch muss man auch hier sicherlich immer etwas Geduld mitbringen und notfalls auch ein zweites Mal kündigen.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

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