Kolumne

Tierfreigehege und Haus zur Wildnis am Falkenstein im Bayerischen Wald

Von: Alexandra Koch

Wer im Bayerischen Wald Urlaub macht, der sollte auf keinen Fall das Tierfreigehege am Fuße des Falkenstein im nördlichen Nationalparkteil “Zwieseler Winkel” verpassen. Diese Ecke des Bayerischen Waldes kam erst in den 90er Jahren zum Nationalparksgelände dazu. Zu diesem Anlass wurde zusätzlich zum Nationalparkzentrum in Neuschönau das “Haus der Wildnis” mit dem Tierfreigehege eröffnet. Heute ist das Freigehege besonders bei Familien beliebt, da man dort keinen Eintritt bezahlen muss, doch sehr viel geboten bekommt. Auch die vielen Parkplätze am Gelände tragen zu einem regen Besucheraufkommen bei.

Hier fühlen sich die Tiere wohl – Foto: Regina Siemianowski

Das Tierfreigehege am Hausberg Falkenstein bietet den hautnahen Blick auf mehrere seltene Tierarten. Besonderes Highlight ist hierbei ein Wolfsrudel, welches speziell am Abend gut zu beobachten ist. Aber auch zu den Fütterungszeiten können sich die Besucher über ein echtes Spektakel im weitläufigen Gehege freuen. Einen sehr guten Blick darauf gibt es von einem speziellen Aussichtsturm aus, welcher sich über dem Wolfsgehege erhebt. Doch auch ohne Sicht auf die Wölfe ist die Aussicht vom Turm aus ein Erlebnis!

Besonders gut kann man sie bei der Fütterung beobachten – Foto: Regina Siemianowski

Kinder wie Erwachsene erfreuen sich auch an einer Herde Auerochsen und Przewalski-Pferde, die im Verbund artgerecht leben. Ein besonderes Highlight ist auch die Steinzeit-Höhle, die vom Leben in der Urzeit erzählt.

Unbedingt besuchen sollte man das Haus zur Wildnis, welches vom Bayerischen Wald und seinen vielen Bewohnern erzählt. Auch finden dort immer wieder Sonderausstellungen und Foto-Präsentationen statt. Kinder haben ihren besonderen Spaß durch die vielfältigen Mitmach-Möglichkeiten. Im “Schrazl-Gang” beispielsweise erzählt eine regionale Märchenfigur von ihren vielen Erlebnissen. Man kann Tierfelle erfühlen und entdecken, wie sich die Früchte des Waldes anfühlen. Oder man wird vor einer Leinwand selbst Teil des Waldes.

Ein Museum also mit angeschlossenem Freigelände, das zum Entdecken und Wandern einlädt,  und Groß und Klein viel Freude bereitet.

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