Kolumne

Schwäbische Radwege

Von: Marcus Schweizer

Landschaftlich ist Schwaben erste Güte und gerade die Rad- und Wanderwege lohnen sich, um Schwaben ganz nah kennen zu lernen. Das gilt nicht nur für Urlauber, das machen die Schwaben selbst unheimlich gern. Es gibt Leute, die sich jetzt vielleicht denken: Gell, des kost ja au nix! So unrecht haben die aber nicht einmal! Wandern und Radfahren hält fit und kostet nix, so isses! Sparsam, wie sie nun mal sind, die Schwaben. 🙂

Zwei tolle schwäbische Radwege möchte ich hier kurz vorstellen!

Der Kammeltal Radweg beginnt im schwäbischen Offingen – Foto: Alois Wüst

Fangen wir beim Kammeltal-Radweg an. Der führt von Offingen bei Günzburg bis nach Dirlewang, südlich von Mindelheim. Die Strecke beträgt etwa 70 km und führt durch flaches Gelände. Auf der Strecke sind sehenswerte Kirchen, mehrere Schlösser und zahlreiche Museen.

Beliebt ist auch der Donau-Radweg. Wer ihn in Schwaben durchfahren möchte, der bezwingt stolze 434 km. Er beginnt in Neu-Ulm, der westlichsten Grenze von Schwaben. Über die Landkreise Günzburg, Dillingen und Donauwörth führt er bis über Passau nach Jochenstein. Der Donau-Radweg ist fast nie geteert, hat aber immer einen gut befahrbaren Weg. Gerade entlang der Donau könnte der Ausflug ein tolles Erlebnis werden, wofür man sich auch Zeit für Besuche in den vielen Sehenswürdigkeiten einplanen sollte.

Übrigens: Wer nicht ganz Schwabe ist und seine Brotzeit im Rucksack mitführt, der findet auf der gesamten Strecke viele Einkehr-Möglichkeiten.

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