Kolumne

Neu-Ulm – eine Stadt entwickelt sich

Von: Marcus Schweizer

foto-marcus-23Die bayerische Nachbarstadt von Ulm muss nicht im Schatten der Schwesterstadt aus Baden-Württemberg stehen. Und das schon nicht mehr seit dem Jahr 1810. Damals wurde Neu-Ulm von Ulm getrennt. Der Grund: Ulm wurde württembergisch, die Siedlung rechts der Donau wurde bayerisch. Ab diesem Zeitpunkt hieß sie Neu-Ulm und entwickelte sich bis heute zur drittgrößten Stadt in Schwaben. Und die Entwicklung geht auch in Zukunft stetig weiter.

Drüben, am anderen Ufer der Donau, da liegt Neu-Ulm - Foto: © Peter Schmidt / PIXELIO

Drüben, am anderen Ufer der Donau, da liegt Neu-Ulm – Foto: © Peter Schmidt / PIXELIO

Darunter ist das Projekt „Neu-Ulm 21“, das in Verbindung mit der Linie Stuttgart-Ulm-Augsburg neue Möglichkeiten bietet. Es werden 16 Gleise eingespart, die dann auch tiefer gelegt werden. Dadurch entsteht eine Fläche von rund 118 Hektar, die die Stadt für neue Projekte im Bereich Städtebau nutzen wird. Es sind also eine ganze Reihe an Bauvorhaben geplant, die das komplette Stadtbild verändern. Vor allem die Innenstadt wird mit neuen Stadtteilen ausgestattet, die Raum für Wohnungen und Geschäftsläden bieten.

Das Stadtgebiet Wiley ist einer dieser neuen Stadtteile. Ganze 80 Hektar soll er groß werden und vom Rathaus gerade einmal 1,5 km entfernt sein. Eingeteilt in die Gebiete Nord, Mitte und Süd liegt er an der Verbindung zu den nahen Autobahnen. Das Vorhaben wurde schon umgesetzt und erste Bewohner haben ihren Lebensraum im neuen Stadtgebiet bezogen. Neu-Ulm ist zukunftsorientiert und so müssen neue Bauprojekte einem Umweltstandard genügen.

Die Stadt hat natürlich mehr zu bieten als ein neues Stadtgebiet. Für Unterhaltung und Freizeit steht Glacis. Im Sommer finden in Stadtpark Konzerte von Klassik bis Rock statt. Der Park bietet einen großen Abenteuerspielplatz für Kinder an und bei der Veranstaltungsbühne können sie mit Wasserspielen herumtoben.

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