Kolumne

Mitwitz – das Tor zum Frankenwald

Von: Sebastian Herbst

Wer aus dem Westen Oberfrankens oder aus Unterfranken kommt, für den führt der Weg über den Frankenwald mit großer Wahrscheinlichkeit durch Mitwitz. Und hinter dem Namen, der eigentlich wie ein kleiner Ortsteil klingt, versteckt sich tatsächlich ein Markt sowie eine ganze Verwaltungsgemeinschaft. Und eben auch das „Tor zum Frankenwald“, wie Mitwitz auch gerne betitelt wird.

Das Obere Schloss in Mitwitz – Foto: Störfix

Wer sich einmal die Landschaft rund um den Markt näher angesehen hat, kann diesen Zweitnamen sehr gut nachvollziehen: Rundherum um das in einem Tal liegende Mitwitz bauen sich Hügel und ausgedehnte Laub- und Mischwälder auf, dazwischen eine Vielzahl von Flüssen und sogar Sumpfgebiete, insbesondere im späten Winter und im Frühjahr, wenn die Überschwemmungen der durch das Schmelzwasser angeschwollenen Flussläufe zurückgehen und schlammige Gebiete zurücklassen.

Die Natur von ihrer unberührtesten und schönsten Seite also, weshalb sich Mitwitz insbesondere als Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren in und um den Frankenwald anbietet, wofür acht Rundwanderwege sowie zahlreiche Radwege zur Verfügung stehen. Daneben wartet der Markt aber auch mit Kultur auf, die zum Beispiel das in der Umgebung sehr bekannte Wasserschloss oder das Obere Schloss beweist. Mit der Ökologischen Bildungsstätte Oberfranken hat sich hier zudem noch eine offizielle Institution niedergelassen, die auf ihrem Gelände öffentlich zugänglich für Groß und Klein Wissenswertes rund um unsere Natur anbietet.

Aber natürlich versteht es jeder, wenn man sich nach einer ausgedehnten Wanderung oder Radtour nur noch nach Ruhe und Entspannung sehnt. Dann bieten sich in Mitwitz richtig viele Möglichkeiten für eine Einkehr, wobei sich für jeden Geschmack etwas findet: deftige Brotzeiten, opulente Hausmannskost oder einfach nur ein Kaffee und ein Stück Torte. Hier wird jeder fündig!

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