Kolumne

Kloster Holzen am Jakobsweg

Von: Anke Becker

Kloster Holzen gehört zur Gemeinde Allmannshofen und zur Diözese Augsburg. Es handelt sich ursprünglich um ein ehemaliges Benediktinerkloster, das Doppelkloster Neuwasser, welches im 12. Jahrhundert gegründet und später in ein reines Frauenkonvent umgewandelt wurde. Den Namen „Holzen“ bekam das Kloster nachdem es näher an den Wald verlegt wurde. Durch die Stiftung Dominikus-Ringeisen-Werk ist das Kloster auch Wohnort für behinderte und ältere Menschen geworden. Es gibt auf dem Gelände verschiedene Häuser, die als Begegnungsstätten und Wohngemeinschaften dienen. Das ehemalige Gebäude des Konvents selbst ist umgebaut und Ende 2011 als Hotel wiedereröffnet worden.

Idyllische Lage in der schwäbischen Landschaft: Kloster Holzen – Foto: Simon Brixel Wbrix

Sehenswert auf Kloster Holzen ist die Kirche St. Johannes Baptist. Durch die reich verzierte, barocke Klosterkirche hat sich Kloster Holzen als Ort für Hochzeiten, Taufen und Feiern einen guten Ruf gemacht. Holzen bietet auch Räumlichkeiten für Tagungen und Seminare an. Für Familien bietet es Erlebnisangebote wie Streichelzoo, Spielplatz sowie Wanderwege. An Kloster Holzen führt auch der Jakobsweg, von Donauwörth kommend, vorbei.

Das Restaurant auf Holzen ist ebenfalls sehr beliebt. Es macht durch Aktionen wie Abende mit Candlelight-Dinner und das große „Kloster Holzen“-Sonntagsfrühstück auf sich aufmerksam. Eine ganz besondere Wirkung erzeugt der Restaurantraum durch sein hohes Gewölbe und die schönen Kronleuchter. Die reguläre Speisekarte ist leider nicht besonders groß, trotzdem gibt es Gerichte mit Fisch oder Fleisch und vegetarische Speisen. Auch an eine zünftige Brotzeit für die Pilger wurde bei der Erstellung der Speisekarte gedacht.

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