Kolumne

Frankenwaldverein(t)

Von: Jan Sievert

Vielen dürfte der Name des Frankenwaldes geläufig sein – ein wunderschönes Fleckchen Erde bewachsen mit Bäumen und den verschiedensten Pflanzen und durchzogen von zahlreichen sanftgeschlängelten Bächen. Aber wer pflegt eigentlich die Wanderwege, wer kümmert sich darum, dass die Region für Touristen ein attraktives Ziel bleibt? Der Frankenwaldverein!

Das Höllental bei Bad Steben ist ein Teil des Frankenwaldes – Foto: TPO

Der Verein wurde in Nordhalben am 1. Januar 1876 als “Sektion Frankenwald” des Deutschen Alpenvereins gegründet und erhielt durch Dr. Oskar Köhl am 30. Oktober 1898 den Namen “Frankenwaldverein“. Seitdem nahm die Mitgliederzahl beständig zu, so dass heutzutage der Verein aus über 60 Ortsgruppen mit etwa 10.000 Mitgliedern besteht.

Der Frankenwaldverein setzt sich vor allem für die Bewahrung der Schönheit und Eigenart der Landschaft und den Erhalt der bestehenden Kulturgüter im Frankenwald ein. Über das 4211 km lange Netz von Wanderwegen hinaus, auf denen man somit ideal Sport und Kultur verbinden kann, unterhält der FWV auch ein Dutzend Wanderheime und sechs Aussichtstürme die zu jeder Zeit kostenlos besichtigt werden können.

Im August 2010 veröffentlichte der Frankenwaldverein übrigens seine neue Wanderbroschüre. In dieser sind die ohnehin gut ausgeschilderten Wanderwege kurz beschrieben und eingeteilt in “normale” Wanderwege, Rundwanderwege und Themenwege, somit ist für jeden etwas dabei. Ergänzt und abgerundet wird die Broschüre durch einige Zusatzinformationen und viele anschauliche, vielversprechende Bilder.

Momentan zeigt sich die Natur wieder in all ihrer Farbenpracht und somit ist die Wandersaison eingeläutet. Vielleicht haben Sie Lust auf einen Abstecher in den Frankenwald und wollen den einen oder anderen Weg erkunden. Dann laden sie sich einfach die Broschüre kostenlos herunter und suchen sie sich eine der Routen aus die ihnen gefällt. Ich bin überzeugt sie finden eine.

Sollten sie aus dem westlichen Oberfranken oder Süd-Thürigen stammen: 10.000 Mitglieder ist zwar eine stolze Zahl, aber jedes neue Mitglied ist eine Bereicherung für den Verein und somit für die ganze Region.

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