Kolumne

Django Asül – ein türkischer Komödiant aus Niederbayern

Von: Sabine Hutter

foto-sabine-29Der in Deggendorf geborene Kabarettist Django Asül hat türkische Wurzeln und arbeitet dennoch vorwiegend mit niederbayrischem Dialekt. Seit 1997 hat er ein eigenes Bühnenprogramm und ist auch durch Auftritte in der RTL-Sendung „7 Tage, 7 Köpfe“ bekannt geworden.

Vom Bankkaufmann zum Kabarettisten

So kennt man ihn: Immer ein spitzbübisches Grinsen im Gesicht - Foto: www.django-asuel.de

So kennt man ihn: Immer ein spitzbübisches Grinsen im Gesicht – Foto: www.django-asuel.de

Django Asül wurde am 19 April 1972 in Deggendorf unter dem bürgerlichen Namen Ugur Bagislayici geboren.  Er wuchs in Hengersberg auf und machte am Gymnasium in Deggendorf sein Abitur. Ab 1992 machte er eine Ausbildung zum Bankkaufmann und Tennislehrer. Mitte der 1990er Jahre wurde Django Asül durch einen Besuch beim Programm von Matthias Beltz so inspiriert, dass er die ersten eigenen Schritte als Kabarettist wagte.

Seine Erfolge

Neben regelmäßigen Kolumnen für die Münchner Abendzeitung, den Donaukurier von Ingolstadt und den Kicker erhielt Django Asül 2007 die Fastenpredigt bei der Starkbierprobe auf dem Münchner Nockherberg. Allerdings trat er nur einmal auf, denn im gleichen Jahr beschloss die Paulaner Brauerei zur traditionellen Figur des Bruder Barnabas zurückzukehren. Daher konnte Django Asül ein Jahr später beim Maibock-Anstich im staatlichen Hofbräuhaus in München auftreten. Die ARD strahlte 2007 „Djangos Reise – Asül bei den Türken“ aus und im gleichen Jahr erhielt Django eine kleine Rolle in einem Tatort. Als Schauspieler trat er auch in einer Fernsehkomödie auf und Erwin Huber ernannte den türkischen Staatsbürger Django Asül zum Botschafter Niederbayerns.

Aktuell ist Django Asül mit seinem Bühnenprogramm “Fragil” auf Tour und das bis weit ins nächste Jahr hinein. Den Tourneeplan und Karten sind auf der Homepage von Django Asül erhältlich.

Kommentar hinterlassen