Kolumne

Die Suche nach dem Streetball-König: Bamberg steht Kopf

Von: Holger Schossig

Zugegeben, wer sich mit der Sportart nicht auskennt, der kann mit den Begriffen “Streetball”, “One-On-One-Battles” oder “Dunking” nicht viel anfangen. Sieht man diese Sportart dann, sagt man, “ach, das ist ja Basketball”. Jein. Basketball ja, aber nicht im herkömmlichen Sinne. Denn stehen bei einem gewöhnlichen Basketballspiel zehn Feldspieler auf einem Platz (fünf in jeder Mannschaft), sind es beim Streetball lediglich zwei. Das heißt, hier wird Mann gegen Mann gekämpft (One-On-One).

Heiße Streetball-Battles in Bamberg werden erwartet – Foto: Steve Bonhage

Gerade in Amerika, wo der Basketballsport ja seinen Ursprung hat, kann man oft vor Hauseinfahrten einen Basketballkorb sehen, an dem sich zwei Jugendliche versuchen. Genau dieses Prinzip wird hier angewendet. Und Bamberg, auch “Freak City” genannt, steht schon bald im Mittelpunkt des Geschehens.

Wer darf nach Alcatraz?

Am 11. Mai 2012 verwandelt sich die beschauliche oberfränkische Stadt in Streetball-Town, denn dann stehen 32 Finalisten auf dem Center Court und versuchen, der Champ bei der “Red Bull King of the Rock” zu werden. Denn nur der darf ins ehemalige, berühmt-berüchtigte Gefängnis auf Alcatraz in San Francisco reisen, um dort vielleicht der beste Streetballer der Welt zu werden.

Tickets gibt es ab sofort im Fanshop der Brose Baskets “Ballerz World” in Bamberg, oder an der Abendkasse. Für so ein Ereignis ist der Preis von fünf Euro ein Klacks, denn wann hat es das schon mal in Franken gegeben? Stattfinden wird das sportliche Event in der alten Posthalle in der Memmelsdorfer Straße 211. Im Preis inklusive ist auch die Party, die danach noch steigen wird. Und falls Sie schon jetzt die prickelnde Atmosphäre dieses sportlichen Highlights spüren möchten, bitte schön!

Kommentar hinterlassen