Kolumne

Die Neue Pinakothek – von der Aufklärung bis zur Moderne

Von: Michael Neißendorfer

Die Neue Pinakothek fängt da an, wo die Alte Pinakothek aufhört: Ende des 18. Jahrhunderts. Sie bietet einen Überblick über die Epochen der Europäischen Kunst von der Aufklärung bis zum Beginn der Moderne, und setzt Schwerpunkte auf den Klassizismus, die Romantik, den Jugendstil und den Impressionismus. Die bekanntesten ausgestellten Künstler sind Goya, Turner, Caspar David Friedrich, Spitzweg, Delacroix, Renoir, Monet, van Gogh, Klimt und Rodin.

Zerstörung und Neubau

Die Neue Pinakothek in München – Foto: High Contrast

Die Neue Pinakothek, wie auch die Alte Pinakothek vor ihr, entstand auf Bestreben König Ludwigs I. Das ursprüngliche Gebäude ähnelte der Alten Pinakothek, erlitt aber ebenso wie diese schwere Bombentreffer während der Fliegerangriffe des Zweiten Weltkriegs. Die Ruine wurde einige Jahre später abgetragen und erst 1981 an selber Stelle ein Neubau eingeweiht.

Über die Außenansicht lässt sich streiten, die Innengestaltung jedoch legt neben der vorteilhaften Oberbeleuchtung Wert auf ein intelligentes ‘Leiten’ der Museumsbesucher, die einer natürlichen Bewegung folgend chronologisch durch die Epochen gelenkt werden. Man merkt in der Tat als Besucher kaum, dass man einer liegenden Acht folgend und auf unterschiedlichen Niveaus durch das Gebäude geführt wird und wundert sich sogar ein wenig, dass man zum Schluss wieder im Atrium endet.

Kunstareal München

Im Kunstareal der Münchner Maxvorstadt finden sich noch viele andere spannende Museen. Die Alte Pinakothek, die Pinakothek der Moderne, das Museum Brandhorst, das Lenbachhaus, die Glyptothek und die Antikensammlung, um nur einige zu nennen. In all diesen Museen beträgt der Sonntagseintritt nur einen Euro.

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