Kolumne

Die Kreisstadt Dillingen an der Donau liegt an der westlichen Grenze von Bayern

Von: Marcus Schweizer

Die beschauliche Kreisstadt Dillingen mit ihren 18.000 Einwohnern hat auf Besucher wie auch auf seine Einwohner eine ganz besondere Wirkung. Die Königsstraße mit ihren alten Gebäuden ist das Herz der Stadt, die das außergewöhnliche Flair verbreitet. An die Pflasterstraße sind noch weitere Bereiche, etwa das Amtsgericht oder die Kirche, angeschlossen. Auch die Lehrerakademie befindet sich in der Flaniermeile von Dillingen. Hier finden heute Lehrerfortbildungen statt, in der Vergangenheit war die Einrichtung eine Universität des Jesuitenkollegs. Ganz besonders ist hier der goldene Saal zu nennen, in dem noch heute Konzerte stattfinden.

Der Mitteltortum, der Eingang zur Königsstraße – Foto: Stadt Dillingen

Die Stadt und der Kreis liegen an der Donau, innerhalb der drei bayerischen Landkreise Donau-Ries, Günzburg und Augsburg, und dem Landkreis Heidenheim, der bereits zu Baden-Württemberg gehört. Dillingen hat mehr zu bieten als nur seine Königsstraße. Neben der Regens-Wagner-Stiftung (Institut für Menschen mit Behinderung), das hier u.a.  ein eigenes Café betreibt, gibt es ein Freizeitbad für den Sommer. Dort ist auch eine Eislaufstrecke für den Winter eingerichtet. Neben dem Gymnasium gibt es zahlreiche Volks- und Realschulen, auch verfügt Dillingen über ein Krankenhaus.

Zu den berühmten Dillingern gehört der Theologe Sebastian Kneipp, den die meisten durch die Badekuren kennen, allgemein als „Kneippen“ bekannt. Er ist zwar nicht in Dillingen geboren, aber sehr eng mit der Stadt verbunden, weil er dort unter anderem Theologie studierte. Wilhelm Bauer, der das deutsche U-Boot erfunden hat, stammte gebürtig aus Dillingen, ebenso wie der Schauspieler Hannes Messemer. Die Stadt verdankt der Adelsfamilie Dillinger, ihren Namen. Das Geschlecht ist mittlerweile aber ausgestorben.

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