Kolumne

Die fränkischen Naturparks

Von: Jan Sievert

Franken lässt sich sicher vielfältig charakterisieren. Klar, die meisten werden da zuerst an das ausgezeichnete Essen sowie die verschiedenen Weine und Biere denken, aber Franken ist mehr! Franken ist die grüne Vielfalt pur! Dank der unterschiedlichen Landschaften gibt es immer wieder neue bezaubernde und anmutige Naturschauspiele zu entdecken. Die zehn schönsten und größten Landstriche Frankens wurden daher vor einigen Jahrzehnten zu Naturparks erhoben.

Der Naturpark Spessart bei Aschaffenburg – Foto: Maulaff

Wanderer können dort die unterschiedlichsten Landschaftsformen entdecken. Von den “offenen Fernen” der Bayerischen Rhön, über das Schiefergebirge des Frankenwaldes hin zu den romantischen Eichenwäldern des Spessarts ist alles dabei. Kletterer können ihrem Hobby zudem besonders gut im Naturpark Fränkische Schweiz – Veldensteiner Forst oder im Fichtelgebirge nachgehen.

Kultur- und Geschichtsfreunde kommen hingegen im Naturpark Haßberge voll auf ihre Kosten, wo Burgen und Schlösser zuhauf die Landschaft schmücken. Im Naturpark Steigerwald dominiert vor allem das harmonische Zusammenspiel von Main und Aisch, während das Altmühltal schon fast ein bisschen an die Toskana erinnert.

Und sollte Sie das jetzt noch nicht angesprochen haben, vielleicht interessiert Sie dann ja der Naturpark Frankenhöhe, denn dieser ist eines der sonnenreichsten Gebiete Süddeutschlands. Schönes Wetter ist also (fast) garantiert.

Trotz all dieser Unterschiede haben aber auch alle fränkischen Naturparks eines gemeinsam: Sie schützen die Natur und die Landschaft und ermöglichen den Besuchern die Natur aktiv zu erleben, Kulturlandschaften zu erfahren und aus dem Alltag zu entfliehen und zur Ruhe zu kommen – und dass auf über 14.000 km². Platz genug ist also da.

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