Kolumne

Die Bier- und Burgenstraße

Von: Jan Sievert

Dass Bayern und insbesondere Oberfranken eine hohe Bierkultur haben, dürfte ja bekannt sein. Außerdem sind im ganzen Land Berggipfel mit traumhaften Burgen und Schlössern aus allen Epochen gesäumt. Im Jahr 1977 wurde daher, um beide Aspekte zu würdigen und touristisch interessanter und vermarktbarer zu machen, die Bier- und Burgenstraße gegründet.

Entlang der B85 von Passau bis an die bayerisch-thüringische Grenze – und noch weiter…

Die Idee zu dieser Themenstraße hatte der Kulmbacher Gastwirt Günter Limmer, der anlässlich dazu den Verein Bier- und Burgenstraße e.V. gründete, um kurz danach den ersten, 79 Kilometer langen Abschnitt zwischen Kulmbach und Ludwigsstadt entlang der B85 zu eröffnen. Schon bald aber wollte der Verein dem interessierten Touristen und Bierfreund weitere Brauerein und Sehenswürdigkeiten zeigen, so dass im Laufe der Jahre die Strecke auf 478 Kilometer erweitert wurde. Heute reicht sie deshalb vom niederbayerischen Passau bis ins thüringische Bad Frankenhausen.

Am besten lässt sich die Bier- und Burgenstraße daher mit dem Auto erkunden. Besondere Highlights dürften das Kyffhäuserdenkmal in Bad Frankenhausen, Goethes Gartenhaus in Weimar, die Burg Lauenstein bei Ludwigsstadt, die Festung Rosenberg in Kronach, die Plassenburg in Kulmbach und noch viele andere sein. Wer sich aber nicht nur an den Burgen und Schlössern erfreuen möchte, der sollte die Bier- und Burgenstraße am besten mindestens zu zweit besichtigen, denn Autofahren mit zwei Maß Bier klappt selten wirklich gut…

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