Kolumne

Deutsches Museum München – Wissenschaft und Technik anschaulich gemacht

Von: Michael Neißendorfer

Man muss schon sehr viel Zeit mitbringen, um im Deutschen Museum in München alles gesehen zu haben. An einem Tag ist das gar nicht zu schaffen, immerhin ist das Deutsche Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik, wie es offziell genannt wird, das größte naturwissenschaftlich-technische Museum der Welt. Ausgestellt sind etwa 28.000 Exponate, jährlich strömen ca. 1,5 Millionen Besucher in das Museum auf der Museumsinsel mitten in München.

An einem Tag nicht zu schaffen

Das Deutsche Museum in München – Foto: Max-k muc.

Ziel des Museums ist es, interessierten Laien möglichst verständlich naturwissenschaftliche und technische Erkenntnisse lebendig nahezubringen. Es gibt etwa 50 Themenbereiche, von Agrar- und Lebensmitteltechnik über Astronomie, Chemie, Foto & Film, Luftfahrt/Raumfahrt, Mathematik, Musikinstrumente, Physik, Schiffahrt, bis zu Telekommunikation, Wasserbau und Zeitmessung. Hier alles aufzuzählen ist ebenso unmöglich, wie das ganze Museum an einem einzigen Tag zu besichtigen.

Wer wenig Zeit hat, muss sich also auf die Höhepunkte des Museums beschränken: Dazu gehören einige sehenswerte Flugzeuge, Schiffe und ein U-Boot. Die Abteilung Bergbau, die bis zu 30 Meter tief unter das Museum führt. Das Foucaultsche Pendel und der Faradaysche Käfig in der Hochspannungsanlage.

Keine Angst vor verregneten Sommertagen!

Highlight: das Foucaultsche Pendel – Foto: MdE (de)

Besonders bei Kindern ist das Museum wegen seiner anschaulichen Exponate und Mitmachstationen sehr beliebt. Es gibt etliche Möglichkeiten, Naturwissenschaft und Technik selbst auf eine spielerische Art und Weise zu entdecken.

Der weitläufige Bau auf der Museumsinsel ist aber nicht das einzige Gebäude, das zum Deutschen Museum gehört. Es unterhält einige Zweigstellen in und um München: Das Verkehrszentrum in den alten Messehallen auf der Theresienhöhe, die Flugwerft bei Schleißheim und die Lokwelt Freilassing.

Sollte es also mal wieder ein paar verregnete Sommertage geben: Im Deutschen Museum wird es nie langweilig werden!

Kommentar hinterlassen