Kolumne

Der optimale Webauftritt – So klappt‘s

Egal ob für Privatpersonen oder Unternehmen: Der Webauftritt im Internet ist heutzutage oft der erste Berührungspunkt zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, bzw. Kunden und Dienstleister. Ein professionelles Auftreten ist also das A und O. Doch wie schaffe ich das? Ist ein Social Media-Account mit Privatfotos ein No-Go und brauche ich wirklich eine eigene Website? Wir zeigen euch im Folgenden, was ihr für einen professionellen und angemessenen Auftritt im Internet beachten solltet und welche Fauxpas ihr vermeiden könnt.

Webdesign | © PantherMedia / Rawpixel

Der erste Eindruck entscheidet

Stellt euch vor, ihr befindet euch im Bewerbungsverfahren für einen neuen Job und die Verantwortlichen googeln euren Namen. Was würden sie finden? Partyfotos vom letzten Geburtstag? Eine Google-Rezension eures Lieblingsrestaurants oder seid ihr im Netz unsichtbar, weil auch nach langen Recherchen nichts über euch zu finden ist? Beides ist aus professioneller Sicht nicht optimal. Es gilt eine Balance zu finden zwischen öffentlichen Infos und bescheidener Zurückhaltung. Private Fotos sollten auch privat bleiben. Falls das noch nicht geschehen ist, solltet ihr jegliche Social Media Profile, die mit privaten Inhalten gefüllt sind, auf „nicht öffentlich“ einstellen. Freunde und Bekannte werden eure Posts auf dieses Weise trotzdem noch zu sehen bekommen, vor der Öffentlichkeit bleiben sie jedoch verborgen.

Auf Webseiten wie LinkedIn oder Xing könnt ihr euch ein professionelles Arbeitsprofil erstellen. Das Profil füttert ihr mit möglichst vielen Infos über eure Fähigkeiten, Aus- und Weiterbildungen, den aktuellen und den vergangenen Jobs. Über diese Webseiten können interessierte Unternehmen erste Informationen über euch erlangen und mit euch Kontakt treten.

Eine eigene Website

Website selber erstellen | © PantherMedia / stockasso

Eine eigene Website hat viele Vorteile. Ihr könnt euch und eure Arbeit präsentieren und Interessenten die Möglichkeit geben, sich auf einen Blick über euch zu informieren. Ihr entscheidet dabei selber, was ihr von euch zeigen möchtet. Warum haben dann nicht viel mehr Menschen eine eigene Website? Das ist eine gute Frage. Viele trauen sich die Erstellung und das Design einer eigenen Website einfach nicht zu. Dabei braucht es dafür noch nicht einmal technisches Know-How. Ihr wollt auch eine eigene Website erstellen? Kein Problem, mit den benutzerfreundlichen Homepage-Baukästen geht das ganz einfach. Ihr wählt einfach aus den vielen verschiedenen Designs euren Favoriten aus und füllt ihn mit euren Informationen. Innerhalb kürzester Zeit könnt ihr eure ganz persönliche Website schon online stellen.

Ein eigener Onlineshop

Noch kniffeliger wird es, wenn ihr euren eigenen Onlineshop erstellen möchtet. Das denken zumindest die meisten. Doch auch dafür braucht es heutzutage kein besonderes technisches Wissen mehr. Ihr seid selbstständig und möchtet euch und euer Produkt professionell online vermarkten? Das geht im Handumdrehen. Das Einzige, was ihr machen müsst, ist, die Produktseiten mit Informationen und Fotos zu füllen, alles andere wird für euch erledigt.

Das sind die No-Gos

No-Go beim Webauftritt | © PantherMedia /
Antonio Guillen Fernández

Natürlich gibt es auch so einige No-Gos, die einem professionellen Webauftritt im Weg stehen. Das ist natürlich von Branche zu Branche unterschiedlich und wird mehr oder weniger streng gewertet. Partyfotos sollten jedoch komplett aus eurem unfreiwilligen Portfolio verbannt werden. Weder die Öffentlichkeit noch euer Arbeitgeber sollte Zugang zu euren privaten Fotos haben. Das kann in den Einstellungen der verschiedenen Social Media-Anbieter ganz einfach geändert und angepasst werden. Doch auch bei der Erstellung einer Website können Fehler gemacht werden, die auf potenzielle Kunden alles andere als einladend wirken. So sollte es eine klare Führung des Besuchers auf der Website geben. Verzichtet auf zu viel Text, auf große Werbebanner und insbesondere auf Videos, die ohne jegliches Zutun ungefragt mit lautem Ton abgespielt werden. Das sorgt nur dafür, dass eure Seite in Sekundenschnelle wieder weggeklickt wird. Eure Webseite oder euer Onlineshop sollte unter den entsprechenden Suchbegriffen auch gefunden werden. Um sie im Ranking der Suchmaschinen möglichst weit oben zu präsentieren, könnt ihr euch mit der sogenannten Suchmaschinenoptimierung auseinandersetzen.

Fazit

Heutzutage ist das, was wir im Internet über uns preisgeben, oftmals das Erste was potenzielle Arbeitgeber oder Kunden über uns finden. Deshalb ist es umso wichtiger, dass das, was wir zeigen, sorgfältig ausgewählt und überlegt eingesetzt wird. Eine eigene Website ist der erste Schritt zu einem professionellen Webauftritt. Auf diese Weise könnt ihr entscheiden, welche Informationen ihr preisgeben möchtet und gebt dem Besucher gleichzeitig auch noch die Möglichkeit, euch über die Website direkt zu erreichen. So sieht ein guter Webauftritt aus!

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