Kolumne

Der oberfränkische Ochsenkopf

Von: Jan Sievert

Stolz überagt er, schon von weitem sichtbar, das Fichtelgebirge – der Ochsenkopf. Mit 1.024 Metern Höhe ist er der höchste Berg des Fichtelgebirges und zieht Jahr für Jahr aufgrund seiner hervorragenden Sport- und Freizeizmöglichkeiten unzählige Besucher an.

Der Ochsenkopf ist zu jeder Jahreszeit ein herrliches Ausflugsziel – Foto: Pegasus2

Der Name Ochsenkopf rührt von dem in einen Felsen gemeißelten Ochsenhaupt her, das sich auf dem Berggipfel schon seit über 500 Jahren befindet. Oben auf dem Gipfel lädt eine gemütliche Wirtschaft ein, die ebenso wie der zugehörige Asenturm einst vom Ortsverband des deutsch-österreichischen Alpenvereins erbaut wurde. Der Turm bietet eine herrliche Aussicht über das gesamte Fichtelgebirge und bei schönem Wetter sogar bis Thüringen und Tschechien. Überragt wird er nur vom Fernsehturm des Bayerischen Rundfunks.

„Hauptsaison“ ist am Ochsenkopf in den Wintermonaten, wo er Ski- und Snowboardfahrer mit seinen beiden mehreren Kilometer langen Pisten lockt, zu denen jeweils auch ein Sessellift gehört. Im Sommer und im Herbst dient er als beliebtes Wanderziel. Ab dem Frühjahr hat auch die Sommerrodelbahn an der Nordseite geöffnet, während am Südhang eine Downhill Strecke für Mountainbiker zu finden ist. Wie Sie sehen, egal ob für Jung oder Alt, der Ochsenkopf hat für jeden was zu bieten und garantiert ganzjährig Spaß und Abwechslung. Vielleicht waren Sie ja schon einmal auf dem höchsten Berg im Fichtelgebirge, falls nicht, machen Sie doch mal einen Ausflug hierher – es lohnt sich zu jeder Jahreszeit!

2 Kommentare zu Der oberfränkische Ochsenkopf

  1. Christian // 5. Juni 2011 um 19:07 //

    Der Ochsenkopf ist der zweitgrößte Berg im Fichtelgebirge. Der benachbarte Schneeberg ist 1.051 m ü. NN.

  2. Holger Schossig // 5. Juni 2011 um 19:32 //

    Da muss ich zustimmen! Ist uns ein Fehler unterlaufen – danke für den Hinweis!

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