Kolumne

Der Kaufwelt Baur Triathlon – „FrankenSchnellWeg“ einmal anders

Von: Sebastian Herbst

Jedes Jahr am Pfingstsonntag sind von mittags bis in den Abend hinein Teile der Straßen in und zwischen Altenkunstadt und Weismain gesperrt. Absperrungen bräuchte es eigentlich nicht, die Leute, die links und rechts der Straße stehen, würden sowieso kein Auto passieren lassen. Interessiert gesellt man sich zur Menge, reckt und streckt sich, doch da ist nichts. Eine leere Straße? Und schwupps, schneller, als man es mit dem Kopf verfolgen könnte, rast auch schon der Erste vorbei. Ihm folgen an guten Tagen über 200 weitere Teilnehmer – die Rede ist selbstverständlich vom Kaufwelt Baur Triathlon.

Mitmachen – oder anfeuern, wie es beliebt!

Selten erleben die beiden kleinen Gemeinden am Main so viel sportliches Engagement wie jährlich an diesem einen Tag. Dabei muss niemand Höchstleistungen bringen, dabei sein ist alles lautet auch hier die Devise. Und doch haben die Ersten bereits nach nicht einmal zwei Stunden die Olympiadistanz hinter sich gelassen, die Elite des fränkischen Amateursports gibt sich die Ehre. Wer Angst hat, die gesamte Strecke nicht zu schaffen, kann sich auch mit zwei Bekannten in einer Dreierstaffel zusammentun. Und wem auch dies zu viel ist, der feuert einfach fleißig an!

Stargast in diesem Jahr: Joey Kelly – Foto: Chester100, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode

Begleitet wird der Triathlon dabei alljährlich von einem ansprechenden Rahmenprogramm. Dies beginnt bereits am Freitagabend auf dem Parkplatz der Baur Kaufwelt mit dem Beisammensein bei Fackelschein und Musik. Am Samstag steht dann bereits alles im Zeichen der Gesundheit, örtliche Vereine stellen sich vor und bei der Laufband-Analyse oder der Schuh-Orthopädie kann man sich individuell beraten lassen. Dieses Jahr steht an diesem Nachmittag auch ein ganz besonderes Ereignis an: Joey Kelly persönlich beehrt die Teilnehmer und Gäste mit seinem Vortrag „no limits“ und einer anschließenden Autogrammstunde. Der Samstag klingt dann mit Startnummernausgabe und Pastaessen aus – während man den Ersten schon eine gewisse Nervosität ansieht. Noch einmal schlafen, heißt es dann, und auf die Plätze – fertig – los!

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