Kolumne

Der Bayerische Wald – Ferienland und Heimat zugleich

Von: Tanja Ranzinger

Welche Bilder haben Sie im Kopf, wenn Sie an den Bayerischen Wald denken? Mir fällt spontan der Nationalpark ein, die herrlichen Landschaften, der Große Arber natürlich, aber auch das Brauchtum und die Gemütlichkeit. Heimat – genau das ist der Bayerische Wald für mich. Sicherlich sehen Urlauber den Bayerischen Wald mit ganz anderen Augen. Dabei leben wir hier in einem Paradies. Dieses möchte ich Ihnen heute vorstellen.

Blick vom Rachel zum Falkenstein – Foto: Willow

Haben Sie gewusst, dass der Bayerische Wald aus sechs Landkreisen besteht? Die Landkreise Cham, Straubing, Regen, Deggendorf, Freyung-Grafenau und Passau bilden zusammen dieses herrliche Stück Bayern. Zusammen verfügen diese Landkreise über eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen, weshalb der Bayerische Wald bei den Touristen so beliebt ist.

Der Nationalpark

Grenzenlose Wildnis – oder die Natur Natur sein lassen, das ist die Philosophie des „Nationalparkes Bayerischer Wald“. Der Nationalpark befindet sich im hinteren Bayerischen Wald und grenzt direkt an Tschechien an. Mit seiner Größe von über 24.000 Hektar bildet er zusammen mit dem angrenzenden Böhmerwald, die größte zusammenhängende Waldfläche Mitteleuropas. Sehr beliebt ist hier das Tier-Freigelände im Nationalpark Lusen.

Große Waldgebiete warten auf den Urlauber – Foto: Willow

Am Rande des Nationalparks, zwischen Neuschönau und Altschönau, befindet sich das rund 250 Hektar große Tierfreigelände. Dort kann man bei einem Rundgang die heimische Tierwelt beobachten, und mit etwas Glück sogar den geschützten Schwarzstorch sehen, der sich nur sehr selten zeigt. Die Besucher sollen allerdings wissen, dass die Gehege der Tiere so angelegt wurden, dass die Tiere ihren gewohnten Tagesrhythmus beibehalten, und sich deshalb auch komplett zurückziehen können. Das bedeutet, dass man manche Tiere nur mit etwas Ruhe, Geduld und Ausdauer zu sehen bekommt.

Tourismus im Bayerischen Wald

Der Bayerische Wald hat sich auf den Tourismus eingestellt. Immerhin ist er ein wichtiger wirtschaftlicher Aspekt. Der Dichter Georg Britting sagte einmal: „Den Bayerischen Wald hat noch keiner so gemalt wie er ist…“. Da ist etwas Wahres dran. Der „Woid“ wie die Bayerwäldler liebevoll ihre Heimat nennen, hat so viel unterschiedliches zu bieten, das nicht nur Naturliebhaber hier auf ihre Kosten kommen. Auch Kunstinteressierte werden hier keine Langeweile verspüren.

Finden auch Sie meine Heimat so einladend, geheimnisvoll, anziehend und interessant wie ich, dann kommen Sie doch einfach vorbei und genießen ein paar Tage im Paradies – Sommer wie Winter, und natürlich auch im Frühling und im Herbst.

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