Kolumne

Das Mooseum Bächingen ist das Sprachrohr für das schwäbische Donautal

Von: Marcus Schweizer

Bächingen ist an sich ein kleines Dorf im Landkreis Dillingen, direkt an der Grenze zu Baden-Württemberg. Doch mit dem Mooseum ist es der Mittelpunkt für das Schwäbische Donautal, denn es hat sich die Pflege und den Schutz des Naturgebietes auf die Fahnen geschrieben.

Grafik: agentur walter, Gundelfingen

Gegründet und gebaut wurde das Mooseum im Jahr 2003, direkt im Park des Bächinger Schlosses. Besonders interessant ist das Mooseum für Radler, der Radweg führt von Gundelfingen nach Bächingen direkt am Fluss Brenz entlang. Ab der ersten Brücke im Ort geht es rechts an der Schlossmauer entlang, bis nach etwa 300 Metern eine Kurve nach rechts direkt an den Eingang führt. Wer mit dem Auto fährt, findet hier auch Parkplätze vor. Direkt am Eingang macht sich das Mooseum durch Schilder und Fahnen bemerkbar.

Das Mooseum in Bächingen – Foto: terra:sonic Kreativwerkstatt

Mit einer Dauerausstellung über die Lebensräume und Tiere im Schwäbischen Donautal zieht es die Besucher ebenso an, wie als Veranstaltungsort für Kurse im Klöppeln oder Filzen. Über das ganze Jahr hinweg finden zudem Ausflüge in das umliegende Gebiet, wie in das Gundelfinger Moos, statt. Dort kann man spazierengehen, wandern oder sich der Vogelbeobachtung widmen. Für Kinder ist ein extra Klassenzimmer im Mooseum eingerichtet, in dem sie die Nähe zur Natur und die Besonderheiten erfahren. Dafür hat das Mooseum ein umweltpädagogisches Konzept ausgearbeitet, das sich mit dem Wahlspruch „entdecken – erleben – gestalten“ selbst erklärt. Allein die verschiedenen Ausflugsziele und Unternehmungen überzeugen. Das vielfältige Angebot, die schöne Umgebung und das Engagement der Mitarbeiter lohnen auf jeden Fall einen Besuch, womöglich als Zwischenstation auf der Radltour.

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