Kolumne

Das Hofbräuhaus in München – Einkehren und wohlfühlen

Von: Marlene Soff

Was wären wir Bayern nur ohne unser Bier? In der ganzen Welt ist unser Volk dafür bekannt, dass wir uns gerne und oft am Hopfensaft laben und so gilt das bayerische Bier inzwischen auch als echte Spezialität. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist das Hofbräuhaus in München eine Gaststätte, die sich über fehlende Besucherzahlen sicherlich niemals beschweren kann. Wo sonst könnte man sich besser über eine schöne Maß freuen und diese stilecht in sich hineinlaufen lassen? Selbstverständlich trifft man bei dieser Gelegenheit auch die ein oder andere Prominenz und so kann man mit diesen auch gleich gemütlich anstoßen.

Süffiges Bier und eine urige Stimmung – Die Mischung macht´s

Noch etwas unscheinbar: das Hofbräuhaus im Jahr 1897

Sieht man sich einmal die Geschichte des Münchner Hofbräuhauses an, so wird schnell klar, dass schon zu den Anfängen im Jahr 1589 die Besucher in Strömen kamen, um die bayrische Gemütlichkeit zu genießen. Der Gründervater, Wilhelm V., damaliger Herzog von Bayern, stellte dabei sehr hohe Ansprüche an die Gegebenheiten in seinem Hofbräuhaus und so holte er sich anfangs das Bier aus der niedersächsischen Stadt Einbeck. Erst als einige seiner Berater im vorschlugen, eigenes Bier zu brauen, lenkte Wilhelm V. schließlich ein und stellte noch am gleichen Tag einen Braumeister ein.

Über die Jahre hat sich dann sehr viel getan im Münchner Hofbräuhaus und doch ist immer eines beim Alten geblieben: das Bier. Heute in der ganzen Welt bekannt, stellt das HB-Bier eine echte Spezialität dar und hat dementsprechend auch unzählige Anhänger. Nichtsdestotrotz schmeckt das Bier im Hofbräuhaus selbst immer noch am besten, da dort einfach auch die Umgebung die richtige Stimmung vermittelt. Freundliche oder auch urige Bayern finden sich dort immer und so muss man seine Maß im Hofbräuhaus niemals alleine trinken.

Das lebendige Treiben im Hofbräuhaus

So kennt man es heute – Foto: Kiban

Wer heute einen Abstecher ins Münchner Hofbräuhaus unternimmt, wird in jedem Fall mit offenen Armen empfangen. Ob in der historischen Schwemme, in der Schenke oder auch im Stadelheim, ein Plätzchen findet sich immer und die Gelegenheit für „an schena Schmatz“ ergibt sich meist auch ganz schnell. Übrigens gibt es im Münchner Hofbräuhaus auch eine wirklich lohnenswerte Speisekarte, welche die Wirkung des Gerstensaftes ein bisschen zu dämpfen vermag. Bei täglicher Livemusik kann man es sich also so richtig gut gehen lassen! Also auf geht´s ins Hofbräuhaus nach München: Oans, zwoa, gsuffa!

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