Kolumne

Das Fränkische Schweiz Museum in Tüchersfeld

Von: Holger Schossig

Die Fränkische Schweiz ist eine Berglandschaft mit markanten Felsformationen, die entlang der Wiesent von Forchheim bis Pegnitz führt. Vor rund 150 Millionen Jahren war Süddeutschland noch mit Wasser bedeckt. Zu dieser Zeit lagerten sich Kalk- und Dolomitfelsen am Meeresgrund ab, die die heute typische Karstlandschaft mit Flusstälern und Hochflächen bilden. Die Fränkische Schweiz ist heute nicht nur Naherholungsgebiet für die Menschen aus dem Ballungsraum Nürnberg, hierher kommen auch zahlreiche Touristen aus ganz Deutschland und dem Ausland. Wanderer kommen hier genauso auf ihre Kosten, wie Kletterer, Höhlenbegeisterte und Burgenliebhaber.

Das Fränkische Schweiz Museum im typisch fränkischen Fachwerk -Foto: Fränkische Schweiz Museum

Und natürlich können auch Geschichtsinteressierte viel erfahren. Im Fränkische Schweiz Museum in Tüchersfeld kann auf rund 800 Quadratmetern  die Entwicklung der Fränkischen Schweiz nachempfunden werden. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Geologie des Gebietes gelegt. Die Entstehung der Schichten des Jura werden ebenso anschaulich erklärt, wie die Zeiten des Weißen Jura, der Jungsteinzeit und auch der Bronzezeit. Interessant dürfte sicherlich auch sein, wie man früher in diesem Gebiet gelebt und gewohnt hat. Auch Brauchtum und Religion, die noch heute hoch gehalten werden, kommen nicht zu kurz.

Geöffnet ist das Museum von April bis Oktober, Di – So von 10 bis 17 Uhr, November bis März, So von 13.30 bis 17 Uhr. Gruppen erhalten nach Anmeldung jederzeit Eintritt.

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