Kolumne

Bitcoin & Co: Wie läuft es für die Kryptowährungen?

Der Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto erschuf den Bitcoin aus zwei Gründen. Grund Nummer eins ist die unbegrenzte Geldschöpfung der Zentralbanken und der zweite Grund zwei ist die fehlende Anonymität gegenüber Banken und Aufsichtsbehörden. Aus diesem Grund ist die Menge der Bitcoins auf 21 Millionen begrenzt und die Nutzer tätigen Überweisungen ausschließlich über kryptografische Schlüssel. So soll die Anonymität gegenüber staatlichen Behörden gewährleistet sein. Wir riskieren einen Blick auf das Thema.

Bitcoin | © PantherMedia / Dusan Zidar Bitcoin | © PantherMedia / Dusan Zidar

Der große Hype um den Bitcoin ist geplatzt. Derjenige, der zum Jahresende 2010 nur 40 USD in 500 Bitcoins investiert hätte, hätte daraus aktuell ein Vermögen von rund 1,8 Millionen Dollar erwirtschaftet. Es gibt aber nach wie vor noch viele Profi Anleger, die der festen Überzeugung sind, dass sich der Bitcoin jetzt erst recht auf den Weg machen wird.

Wird der Kurs wieder steigen und wenn wann?

Es gibt auch viele Meinungen, die davon überzeugt sind, dass es für einen Kauf von Bitcoins nun bereits zu spät ist. Ganz anders verhält sich das bei Bitcoin Era, einer Broker App zum Handeln mit CFDs, die weiterhin große Gewinne für wenig Arbeit verspricht.

Niemand vermag genau zu sagen, ob der Bitcoin bereits am Ende seiner Talfahrt angekommen ist, dennoch ist es aber möglich, dass der Bitcoin weiterhin fällt. Dabei könnte er sogar das Niveau erreichen, dass er vor dem Hype hatte. Das liegt wohl daran, dass es sehr viele Skeptiker gibt, die der Meinung sind, dass der Bitcoin die entscheidende Akzeptanz nicht erreichen wird. Denn nur so könnte sich der Bitcoin als alternatives Zahlungsmittel auf Dauer in der Gesellschaft etablieren.

Andere wiederum sehen es nun schon deutlich, dass der Bitcoin schon bald wieder steigen und sogar echte Rekorde erreichen kann. Dies begründet sich vor allem dadurch, dass die vielen Vorteile und auch die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten der Kryptowährung absolut konkret sind. Dennoch lässt sich die Frage, wann und ob der Bitcoin steigt, natürlich nicht eindeutig beantworten. Allerdings ist es ebenso wenig möglich zu sagen, dass die Ära der Bitcoins bereits am Ende ist.

Wie sieht es mit der Akzeptanz rund um den Bitcoin aus?

Inzwischen ist die Marktkapitalisierung des Coins gewaltig. Sie liegt bereits über 60 Milliarden Euro. Aus diesem Grund ist es derzeit auch nicht entscheidend, wie der Bitcoin beim nächsten Run abschließt, denn die Anleger haben mit Gewissheit nicht vor, sich von ihren Bitcoins zu verabschieden. Der große Teil dieser Anleger ist fest davon überzeugt, dass sich das Potenzial des Bitcoin Marktes erst noch so richtige entfalten wird.

Zudem sprechen viele positive Signale für eine neue Kurssteigerung des Bitcoins. Dies zeigten viele Meldungen in den Nachrichten der vergangenen Monate. Hier zeigte sich bereits die steigende Akzeptanz der Regulierungsbehörden, denn auch Bitcoin Investment Trusts zählen nicht mehr zu den Raritäten. Es wäre so denkbar, dass der nächste Kursanstieg uns unmittelbar bevorsteht.

Bitcoin richtig Investieren

Wer in Bitcoin investieren möchte, der sollte sich an die wichtigste goldene Regel halten, die lautet: Jeder soll nur so viel investieren, wie er zu verlieren bereit ist. Im Bereich des Bitcoin Handels ist es daher äußerst empfehlenswert, in kleinen Schritten zu beginnen und sich mit der ungewohnten Materie in Ruhe vertraut zu machen.

Auch wenn es hart und sicher ungewöhnlich klingt, so wird in diesem Bereich häufig empfohlen, sich von seinem Investment von vornherein zu verabschieden. Es hat sich gezeigt, dass es dann für den Anleger sehr viel einfacher ist, sich neutraler und taktischer zu entscheiden. Wie riskant die Investition in Bitcoin ist, hängt vor allem von der gewählten Anlageform ab.

Die unterschiedlichen Anlegertypen

Bitcoin investieren | © PantherMedia / photographee.eu

Bitcoin investieren | © PantherMedia / photographee.eu

➜ Der risikofreudige Anlegertyp

Hierbei handelt es sich um Anleger, die sich regelmäßig mit ihrem Investment beschäftigen und darauf setzen, kurzfristig mittelgroße Gewinne zu erzielen. Sobald dies realisiert wurde, werden die Gewinne dann in der Regel sofort wieder reinvestiert. Für diesen Anlegertyp bietet sich vor allem das CFD-Traden an. Zudem lassen sich aber auch direkt am Markt mit dieser Strategie gute Gewinne erzielen.

➜ Investieren, aber möglichst ohne Risiko

Für den vorsichtigen Anlegertyp bieten sich eher mittel- bis langfristiges Investment in Bitcoin an. Ein wichtiger Punkt bei der Investition in Bitcoin ist natürlich, dass hier keine Steuern auf die erwirtschafteten Gewinne entfallen, sofern die Anlage mindestens ein Jahr gehalten wird. Eine weitere Alternative wäre die Investition in Bitcoin Aktien. Hier hat man es dann weder mit Wallets noch Private Keys zu tun.

➜ Bitcoin Investieren: Die Wahrscheinlichkeit

Auch in 2020 ist es nach wie vor lohnenswert, in Bitcoin zu investieren. Die derzeitig einzigartige vollständig dezentrale und zugleich meistverbreitete Kryptowährung wird sich mit Gewissheit nicht einfach in Luft auflösen. Auch die Sorge, dass der Bitcoin als Vorreiter seinen Status einbüßen könnte und von anderen Kryptowährungen überholt wird, ist angesichts seines exorbitanten Vorsprungs weitgehend auszuschließen.

Über Simon Schroeder (130 Artikel)
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