Kolumne

Bayern am 4. April

Von: Holger Schossig

Der Blick in die bayerische Geschichte – was passierte am 4. April im Freistaat? Geschichtliche Ereignisse, prominente Geburtstage und Sterbetage aus der Vergangenheit. Sie haben auch ein Datum, das hier nicht aufgeführt ist? Dann teilen Sie es uns allen als Kommentar mit!

1775Anna Schwegelin wird als letzte Hexe Deutschlands in Kempten zum Tode verurteilt. Die Verbrennung auf dem Scheiterhaufen wird nie vollstreckt. Schwegelin starb 1781 im Gefängnis.

1820 – Im heutigen Beutelsbach in Niederbayern wird der Politiker Gustav von Schlör geboren. Er war von 1866 bis 1871 bayerischer Staatsminister für Handel und Öffentliche Arbeiten. Unter ihm wurde im Jahr 1868 die allgemeine Gewerbefreiheit in Bayern eingeführt. Schlör starb 1883 in München.

1834Helene von Bayern wird in München geboren. Sie war Herzogin und die Tochter von Herzog Max Joseph in Bayern. Helene starb im Alter von 55 Jahren in Regensburg.

1846 – Der Maler und Zeichner Edmund Harburger wird in Eichstätt geboren. Er schuf zahlreiche Werke, die heute zum Großteil in der Neuen Pinakothek in München ausgestellt sind. Harburger wurde 60 Jahre alt.

1847 – Der Münchner Hauptbahnhof wird bei einem Großbrand ein Raub der Flammen und brennt nieder. Dieses Gebäude diente davor acht Jahre als provisorischer Bau.

1931 – In Freising wird der Schauspieler Karl Obermayr geboren. Er war als bayerischer Volksschauspieler in zahlreichen Filmen und Serien zu sehen, darunter “Königlich Bayerisches Amtsgericht”, “Kömodienstadel” und auch “Meister Eder und sein Pumuckl”. Obermayr starb 1985.

1958 – Der Münchner Rennfahrer Christian Danner wird geboren. Er begann seine Karriere bei der Formel 2, ging dann zur Formel-3000 und von 1985 bis 1989 schließlich zur Formel 1.

1 Kommentar zu Bayern am 4. April

  1. Elke Höfer // 5. Dezember 2011 um 19:01 //

    2006 : Als erstes Bundesland will Bayern verpflichtende Deutschkurse für ausländische Kinder einführen. Wer diese Tests nicht besteht, soll zu einer Sprachförderung im Umfang von 160 Stunden verpflichtet werden. Integrationsunwilligen Eltern drohen künftig Bußgelder.

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