Kolumne

Bayern am 13. Dezember

Von: Holger Schossig

Der Blick in die bayerische Geschichte – was passierte am 13. Dezember im Freistaat? Geschichtliche Ereignisse, prominente Geburtstage und Sterbetage aus der Vergangenheit. Sie haben auch ein Datum, das hier nicht aufgeführt ist? Dann teilen Sie es uns allen als Kommentar mit!

1780 – Im oberfränkischen Hof wird der Chemiker Johann Wolfgang Döbereiner geboren. Er gilt als Vordenker des Periodensystems und ebnete den Weg zur Katalyse aufgrund seiner Untersuchungen von Platin.

Die Angeklagten im Dachau-Hauptprozess

1836 – Der Maler Franz von Lenbach wird in Schrobenhausen geboren. Er wurde vor allem durch seine Porträtmalerei bekannt. 1904 starb er in München.

1915 – Der Schauspieler Curd Jürgens wird in München geboren. Er wurde durch zahlreiche Filme wie “Des Teufels General”, “Die Schachnovelle” und auch “Die Dreigroschenoper” bekannt. Jürgens starb 1982 in Wien.

1930 – Der Verleger Erich Schumann wird in Nürnberg geboren. Er war von 1978 bis zu seinem Tod 2007 Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe und Leiter von mehr als 500 Publikationen und 35 Tageszeitungen in ganz Europa, darunter die Westdeutsche Allgemeine Zeitung.

1937 – Der Kinderbuchautor Paul Maar erblickt im unterfränkischen Schweinfurt das Licht der Welt. Sein bekanntestes Werk ist das Buch “Eine Woche voller Samstage”. Aber auch “Lippels Traum” stammt aus seiner Feder.

1945 – Der Dachau-Hauptprozess geht mit der Urteilsverkündung zu Ende. Angeklagt waren 40 Personen, denen man Kriegsverbrechen in Zusammenhang mit dem KZ Dachau zur Last legte. Es wurden 36 Todesurteile gesprochen.

2008 – In Passau wird der Poliezidirektor der Bayerischen Polizei, Alois Mannichl, von Unbekannten niedergestochen. Mannichl überlebte das Attentat, das bis heute ungeklärt ist. Vermutet wird ein rechtsextremistischer Hintergrund, der die Diskussion über ein NPD-Verbot erneut aufwarf.

1 Kommentar zu Bayern am 13. Dezember

  1. Elke Höfer // 14. Dezember 2011 um 17:18 //

    1703 : Augsburg wurde im Spanischen Erbfolgekrieg durch bayerische Truppen unter Kurfürst Maximilian II. Emanuel besetzt, die es 1704 allerdings wieder räumen mussten.

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