Kolumne

Bad Königshofen im Grabfeld

Von: Jan Sievert

foto-jan-25Schon von Weitem sieht man den Kirchturm der Mariä Himmelfahrt Kirche über Bad Königshofen im Grabfeld thronen. Der Turm ist aber nicht nur Wahrzeichen der Stadt, sondern ermöglicht auch einen fantastischen Blick über das “Grabfeld“. So wird aber in der Stadt an der Fränkischen Saale nicht der städtische Friedhof, sondern das flache Land in der Region bezeichnet.

Der Marktplatz von Bad Königshofen mit dem jährlich stattfindenden Kunsthandwerkermarkt - Foto: Thomas Hälker

Der Marktplatz von Bad Königshofen mit dem jährlich stattfindenden Kunsthandwerkermarkt, links die Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt – Foto: Thomas Hälker

Im Jahre 741 erstmals erwähnt, kam die Stadt rund 1.000 Jahre später, im Jahr 1814 zu Bayern. Zum Ehrentrunk im Jahr 1930 kam sogar der damalige Reichspräsident Hindenburg. Neben den zwei Heilquellen Urbani und Regius gehört auch Deutschlands erster Heilwassersee zu Bad Königshofen. 1974 wurden diese drei Aspekte schließlich gewürdigt, und es kam ein “Bad” vor den Stadtnamen. Um diesem Titel auch weiterhin gerecht zu werden, lädt das Kur- und Freizeitzentrum “FrankenTherme” zum Entspannen und Verweilen ein. Auch Wissen und Kunst kommen in der 7.000 Einwohner-Stadt nicht zu kurz. So präsentiert das Archäologische Museum Bad Königshofen die Vor- und Frühgeschichte der Region und der “Verein Spitalhof e.V.” organisiert mehrmals im Jahr Konzerte, Ausstellungen und ähnliches.

Besonders im Sommer lädt das Grabfeld mit seinen drei Flüssen Fränkische Saale, Streu und Jüchsen zum Radfahren, Wandern und Spazieren ein. Warum kommen sie nicht einfach mal für einen Ausflug in die Region und verbinden dies gleich mit einem Besuch in Bad Königshofen? Sie werden es nicht bereuen!

Kommentar hinterlassen