Kolumne

Auf den Spuren des blauen Goldes – die Thüringisch-Fränkische Schieferstraße

Von: Jan Sievert

Wer schon einmal im Franken- oder Thüringer Wald war, dem ist sicherlich aufgefallen wie viele Häuser dort mit Schieferschindeln versehen sind. Begründet liegt dies in der Jahrhunderte alten Schieferbergbautradition. Um genau diese Tradition zu würdigen und zu ehren, wurde daher vor einigen Jahren die Thüringisch-Fränkische Schieferstraße als Themenstraße eingeweiht.

Das Schiefermuseum in Ludwigsstadt – Foto: Störfix

Die Schieferstraße führt auf 96 Kilometern durch landschaftlich traumhaft schöne Gebiete wie den Naturpark Frankenwald, den Thüringer Wald und dem Thüringer Schiefergebirge und widmet sich dabei dem Schieferbergbau und der Weiterverarbeitung. So kommt man bei einer Tour auf der Thüringisch-Fränkischen Schieferstraße an mehreren Museen rund um den Schiefer und an fast ebenso zahlreichen Schaubergwerken vorbei. Mancherorts kann man auch „selbst anpacken“ wie im Lehestener Schieferpark so dass ein Besuch dort, insbesondere für die Kleinen, sicherlich ein echtes Erlebnis darstellt.

Bisher habe ich es leider noch nicht geschafft, die komplette Schieferstraße zu bereisen, wobei ich zumindest schon kleinere Etappen dort gemacht habe. Insbesondere das Ludwigsstädter Schiefermuseum hat mir damals sehr gut gefallen und ein Besuch in diesem Örtchen lässt sich auch wunderbar mit einem Abstecher zur Lauenstein Konfiserie und der Burg Lauenstein verbinden, so dass ihre Tour noch ein bisschen vielfältiger und individueller wird. In diesem Sinne viel Spaß auf der Thüringisch-Fränkischen Schieferstraße!

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