Kolumne

Auf dem Drahtesel durch das Naabtal

Von: Stefan Lachmann

Ein Highlight der Freizeitgestaltung in der Oberpfalz für alle sportlich ambitionierten aber auch kulturell interessierten Touristen ist sicherlich der malerische “Naabtal-Radweg“. Auf der rund 100 km langen Strecke reihen sich sehenswerte Ortschaften, Burgen und Schlösser in idyllischer Manier aneinander und bieten den Radlern Momente des Innehaltens und der Ablenkung vom stressigen Alltag. Hierzu tragen auch eine Vielzahl von preisgünstigen, aber empfehlenswerten Gaststätten bei, die für das leibliche Wohl der Radler entlang der Strecke Sorge tragen.

Idyllisches Naabtal – Foto: Avarim, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode

Der Naabtal-Radweg startet in Luhe-Wildenau und führt meist direkt entlang der Naab durch die Orte Nabburg, Schwarzenfeld, Schwandorf, Burglengenfeld, Kallmünz und Pielenhofen. Der Radweg endet letztlich nach 100 Kilmometer sehenswerter und romantischer Radstrecke in der Hauptstadt der Oberpfalz, in Regensburg.

Die Beschaffenheit der Strecke ist auch für Radtour-Einsteiger ideal, da überwiegend auf asphaltierten oder geschotterten Forst- und Waldwegen, sowie auf Nebenstraßen gefahren wird. Die Steigungen sind zudem recht gering, was den Naabtal-Radweg für die gesamte Famile interessant macht.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen die fast vollständig erhaltene Altstadt von Nabburg, das Oberpfälzer Freilandmuseum in Neusath-Perschen sowie das Felsenkeller-Labyrinth in Schwandorf.

Landschaftliche Höhepunkte des Naabtal-Radwegs sind die Schwandorfer Seenlandschaft und die Ausläufer des bayerischen Juras im Raum Kallmünz, sowie die Strecke von Burglengenfeld nach Wiefelsdorf, wobei hier jedoch mehrere leichte bis mittelschwere Anstiege für Anfänger durchaus eine sportliche Herausforderung darstellen.

Der Naabtal-Radweg ist ein echtes Erlebnis für alle Altersklassen und uneingeschränkt zu empfehlen – nicht nur für Touristen. Also rauf auf`s Bike und los geht`s.

Kommentar hinterlassen