Kolumne

Altöttinger Hofdult

Von: Sabine Hutter

foto-sabine-27Die traditionsreiche Altöttinger Hofdult ist bekannt für die über 50 Fahrgeschäfte und die eigens für die Veranstaltung gebrauten Festbiere. Auch heuer wird zwischen dem 29. Mai und dem 7. Juni wieder gut getrunken und gegessen in den drei Festzelten, in denen die Wirte auch für die musikalische Unterhaltung sorgen.

Auf geht´s zur Altöttinger Hofdult - Foto: Stadt Altötting

Auf geht´s zur Altöttinger Hofdult – Foto: Stadt Altötting

Die „Dultstandl“, das Pferderennen und das Feuerwerk sind nur drei der Besuchermagnete auf der Altöttinger Hofdult. Die Aktionstage wie der Kindertag und das Dultrennen sorgen für zusätzliche Stimmung und ziehen Besucher aus der gesamten Region zu den Altöttinger Festtagen. Die Stadt organisiert fünf Dultbuslinien, die die Besucher sicher zur Dult und wieder nach Hause fahren.

Seit 1383 ist die Altöttinger Dult Tradition

Nachdem das bestehende Marktrecht auf acht Tage verlängert wurde, entstand ab 1383 schnell eine jährliche Veranstaltung, in deren Rahmen sogar Pferderennen veranstaltet wurden. Auf dem Viehmarkt und dem gesamten Kapellplatz tummelten sich schon bald die Besucher an den Ständen, die Zauberapparate, Brot, Getränke und die „schwerste kolossalste Riesendame der Welt“ präsentierten. Seit 1897 sind die Dultrechte bei der Stadt und diese verlegte die Veranstaltung auf ein Grundstück an der Burghausener Straße. So blieb die Wallfahrt von dem bunten Treiben auf der Altöttinger Hofdult verschont und noch mehr Besucher aus der Region wurden angezogen. Die eigene Atmosphäre auf der Dult lässt die Veranstaltung jedes Jahr wieder zu einem Magnet  für Ausflügler und Besucher von nah und fern werden.

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