Kolumne

200 Jahre leben in Schwaben

Von: Marcus Schweizer

Im Südwesten von Augsburg liegt Oberschönenfeld, ein kleiner Ort mit großer Bedeutung. Hier ist nämlich das Kloster Oberschönenfeld mit dem schwäbischen Volkskundemuseum angesiedelt, das seit 1984 seine Besuchern das Leben in Schwaben während der letzten 200 Jahren näher bringt. Zu erreichen ist es von der Autobahn A8 Ausfahrt Zusmarshausen oder von Augsburg auf die B300 Richtung Ulm.

In Oberschönenfeld ist das schwäbische Volkskundemuseum untergebracht – Foto: Simon Brix

Die Fahrt dorthin lohnt sich besonders wegen der vielen Ausstellungsstücke und der greifbaren Geschichte von Schwaben. Das Angebot an Ausstellungen ist bunt gemischt, von ständigen Ausstellungen angefangen gibt es zeitlich begrenzte Aktionen mit verschiedenen Themen, die auch parallel stattfinden. Zu den Dauerausstellungen zählen die Themen „Wohnen auf dem Land“, „Bräuche durchs Jahr – Feste im Leben“ und „Von der Handarbeit zur Maschine“.

Ab November findet beispielsweise die Ausstellung „Weihnachten in der politischen Propaganda“ statt, die über den Missbrauch des Weihnachtsfestes berichtet. Inhaltlich kommen Kaiserreich, 1. und 2. Weltkrieg, sowie der Kalte Krieg bis zu unserer heutigen Zeit in den Blickwinkel der Betrachtung! Die Öffnungszeiten sind täglich außer Montag von 10 bis 17 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt für Erwachsene 3 Euro, Kinder zahlen 1 Euro und natürlich gibt es Ermäßigungen. Das Museum bietet auch verschiedene Führungen zu einem geringen Entgelt an, die dann auf die jeweilige Gruppe abgestimmt werden. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle.

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