Kolumne

Was tun gegen die Mückenplage

Mückenplage in Sicht Mückenplage in Sicht
Mückenplage in Sicht

Mückenplage in Sicht

Mit dem alljährlichen Beginn der Sommerwärme werden leider die angenehmen Seiten des schönen Wetters durch die Aktivitäten der Plagegeister in der Luft teilweise empfindlich gestört.

Unter freiem Himmel, zum Beispiel im Schwimmbad oder beim Grillvergnügen, oder aber auch in Räumen mit geöffneten Fenstern, kann die Entspannung durch lästige Mückenstiche nicht so richtig eintreten.

In Fernsehbeiträgen, im Radio, in den Printmedien und auch online häufen sich während dieser Zeit die nützlichen, aber auch die weniger erfolgversprechenden Hinweise bezogen auf eine Gegenwehr. Unter den Ratschlägen zur Vermeidung der Mückenstiche befinden sich viele, die ohne ein Risiko gesundheitlicher Nebenwirkungen und dazu noch möglichst preiswert Abhilfe verschaffen sollen.

Inhalte des Artikels
Mückenabwehr durch chemische/Synthetische Produkte
Technische Abwehrmöglichkeiten gegen die Mückenplage
Fehler, die man vermeiden sollte
Was hilft, wenn die Mücke trotz aller Vorkehrungen trotzdem gestochen hat
Quellen

Mückenabwehr durch chemische/Synthetische Produkte:

Bekannte Produkte namhafter Hersteller zum Einreiben und Einsprühen können für eine gewisse Zeit einen Schutz bewirken. Synthetische Zusätze können sich bei hautempfindlichen Personen allerdings auswirken (Vorsicht bei Allergien). Elektroverdampfer und Räucherspiralen können ebenfalls eine Zeit lang die Mücken fernhalten, sind aber mit gesundheitlichen Risiken verbunden.

Insektizide, Giftstoffe reizen zumindest über längere Dauer die Atemwege und erscheinen deshalb bedenklich. Problematisch ist auch, dass konkrete Gefahrenhinweise im Rahmen der Produktbeschreibung kaum an einen Käufer übermittelt werden. Erst wenn entsprechende Beschwerden im Rahmen der Produktnutzung einsetzen, wird die Methode kritisch gesehen. Insbesondere bei Kindern sollte Vorsicht geboten sein.

Nano – Nach dem Hchwasser droht Mückenplage 3sat 17.06.13

Technische Abwehrmöglichkeiten gegen die Mückenplage:

UV-Lampen (Ultraviolettes Licht)
Elektrische Fliegenklatsche
Elektrischer Mückenstecker
Photokathalytische Falle
Solar-Insektenvertreiber
Ultraschall-Geräte

Der Einsatz dieser Geräte hat eines gemeinsam: Bei der Suche nach einer Schutzwirkung muss intensiv auch der Glaube mitspielen.

Für einen messbaren Schutz vor Mückenstichen fehlt jedenfalls bis jetzt noch der Beweis. Viel überzeugender gelingen sind die gewünschten Feststellungen bei konventionellen, allseits bekannten technischen Schutzvorkehrungen:

Klimaanlage
Deckenventilator
Staubsauger
Fliegenklatsche
Moskitonetz
Fliegengitter
Klebstoffstreifen
Lange, helle Kleidung

Wenn in einem Raum die Luft stark zirkuliert und sie vielleicht noch kühler ist, als die Luft im Freien, lieben es Stechmücken überhaupt nicht, in Scharen dort hineinzufliegen. Ein Moskitonetz oder ein Fliegengitter lässt sie schon gar nicht durch und nach dem Einsatz der Fliegenklatsche oder in schwer zugänglichen Stellen des leistungsstarken Staubsaugers hat ihr letztes Stündlein auch geschlagen. Das gleiche gilt, wenn sie Kontakt mit einem taktisch gut aufgehängt Klebestreifgen aufnehmen. Leichte, helle Sommerkleidung bietet selbstverständlich auch einen guten Schutz, auch wenn es im Gesicht oder auf der Hand einmal das Nachsehen geben kann.

Fehler, die man vermeiden sollte:

Stehende Gewässer vermeiden oder nach Möglichkeit die Wasseroberfläche abdecken, wie zum Beispiel bei einem Wasserfass oder einer gefüllten Gießkanne. Übermäßiges Schwitzen durch anstrengende Arbeiten sollte möglichst vermieden werden. Wer nachts seine Ruhe haben möchte, kann die Situation durch eine kurze Dusche vor dem Schlafengehen verbessern. Ausnahmsweise sollte auch darauf verzichtet werden, vor dem abendlichen Ausgehen das Lieblingsparfum zu benutzen, um den Stechmücken die Suche nach einem Opfer zu erschweren.

Mückenplage

Was hilft, wenn die Mücke trotz aller Vorkehrungen trotzdem gestochen hat:

Einreiben mit Zitronensaft, einer durchgeschnittenen Zwiebel und mit Eiswürfeln oder kaltem Wasser kühlen. Desinfizierend wirkt auf jeden Fall Spucke. Dies sind alte Hausmittel, von denen vielfache Rückmeldungen bekannt sind, dass sie auch helfen sollen.

Unbedenklich und wirksam sind auch juckreizstillende Präparate aus der Apotheke oder homöopathische Stifte. Wichtig ist, frühestmöglich mit der Behandlung zu beginnen. Auf keinen Fall darf bei aufkommendem Juckreiz an der Einstichstelle gekratzt werden.

Dies könnte zu einer Entzündung oder sogar einer Infektion führen.

Lavendelöl
Knoblauch
Nelkenöl
Essigwasser
Chrysanthemenextrakt

Quellen
http://forum.gofeminin.de/forum/sante/__f153_sante-Naturliches-Mittel-gegen-Mucken.html
http://www.stern.de/noch-fragen/kennt-ihr-einen-zuverlaessigen-insektenschutz-fuer-pferde-der-nicht-gesundheitsschaedlich-ist-1000087361.html
http://www.test.de/Mueckenabwehr-Im-Stich-gelassen-18220-0/
http://www.monstersandcritics.de/artikel/200730/article_19676.php/Tipps-zur-nat%C3%BCrlichen-M%C3%BCckenabwehr
http://www.conrad.de/ce/de/overview/0811051/?orderBy=price&insert_kz=NA&hk=SEM&WT.srch=1amp;scamp=GB3_Haus_u_Garten_Schaedlingsbekaempfung&saddg=Insekten-Vertreiber&gclid=CIuplJfK87cCFTHJtAodq08AwQ
http://de.wikipedia.org/wiki/Insektenschutz

Artikelbild Oben: ©panthermedia.net Arne Trautmann

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