Kolumne

Was passiert mit dem FC Bayern ohne Jupp Heynckes?

Was wird aus dem Fußballverein? Was wird aus dem Fußballverein?
Was wird aus dem Fußballverein?

Was wird aus dem Fußballverein?

Der FC Bayern München ist momentan das Maß aller Dinge. Es ist schier unglaublich, mit welcher Dominanz die Münchener durch die Bundesliga und die Champions League fegen.

Natürlich waren die Ansprüche beim Deutschen Rekordmeister schon immer höher, als bei den meisten anderen Vereinen.

Die letzte Saison, als der FC Bayern drei Mal ganz knapp am Triumph scheiterte (Platz 2 in der Bundesliga, Champions League Finale 0-1 gegen Chelsea London und DFB-Pokalfinale 2-5 gegen Dortmund), war für die Münchner fast schon eine Katastrophe. Allerdings hat es Jupp Heynckes in diesem Jahr geschafft, auch durch sehr clevere Transfers, aus der Mannschaft eine Einheit zu formen, in der jeder Spieler dem Anderen hilft und das Zusammenspiel perfekt funktioniert. Endlich haben die Münchner einen unwahrscheinlich ausgeglichenen, starken Kader beisammen. Egal, wer spielt: Alle geben ihr Bestes und stehen 90 Minuten äusserst konzentriert auf dem Platz. Im Team selbst ist eine so hohe Qualität, wie nie zuvor.

50 JAHRE BUNDESLIGA – DIE WANDLUNG DES JUPP HEYNCKES

Pep Guardiola beerbt Jupp Heynckes

Jupp Heynckes kann in dieser Saison mit seinem Team das Triple holen und die Chancen stehen gar nicht einmal so schlecht. Ob er dann bei einem anderen Verein anheuert oder doch in die wohlverdiente Fußballrente geht, bleibt abzuwarten.

In jedem Fall legt er die Messlatte für den neuen Trainer Pep Guardiola sehr hoch. Die Mannschaft spielt sensationell attraktiven und erfolgreichen Fußball und man muss sich schon fragen, was daran noch verbessert werden kann. Das Ziel der Münchner Vereinsführung ist dagegen völlig klar.

Gemeinsam mit dem künftigen Trainer Guardiola soll das Team weiter verstärkt werden und den europäischen Fußball für die nächste Zeit dominieren. Allein die Verpflichtung des neuen Trainers hat bereits eine unwahrscheinliche Euphorie ausgelöst. Schliesslich machte Guardiola den FC Barcelona zur absoluten Nummer 1 im Weltfußball unter den Vereinsmannschaften. Die Steilvorlage von Jupp Heynckes, der ihm ein starkes, eingespieltes Team hinterlassen wird, ist die beste Voraussetzung, dieses Ziel in den nächsten Jahren auch erreichen zu können.

Jupp Heynckes – Tribute ● Danke für alles || 2013 || HD

Voraussetzungen sind geschaffen

Der bärenstarke Kader wird, im Gegensatz zu vergangenen Zeiten, nicht nur gehalten, sondern weiter verstärkt. Spielstarke junge Spieler mit Potenzial werden dazugeholt und integriert.

Die Verpflichtung von Mario Götze zur neuen Saison ist ein klarer Fingerzeig. Sollten dann auch noch Robert Lewandowski und Julian Draxler mit zum Team stossen, dann darf den anderen Teams ruhig schon einmal Angst und Bange werden, ob der Stärke des FC Bayern. Ähnlich, wie in Barcelona, sollen in der Zukunft talentierte, nach Möglichkeit deutsche Kicker, in das System eingegliedert werden.

Da die Münchner zudem als finanziell gesündester Verein auf dem Kontinent gelten, werden sich ausserdem die Machtverhältnisse in Europa verändern. Noch sind die spanische Primera Division und die englische Premier League nach Aussagen vieler Experten die stärksten Ligen in Europa, aber die Bundesliga ist auf dem besten Weg, diesen Ligen den Rang abzulaufen. Bereits die Halbfinal-Hinspiele in der Champions League sprachen dabei eine deutliche Sprache.

[sws_green_box box_size=“640″]Ganz sicher wird der FC Bayern München seinen erfolgreich eingeschlagenen Weg, auch nach der Ära Jupp Heynckes, unbeirrt fortsetzen. Er hat es geschafft, dass dem FCB ein gehöriger Respekt entgegengebracht wird und Pep Guardiola wird die Vormachtstellung des Clubs noch weiter ausbauen. [/sws_green_box]

Artikelbild Oben: ©panthermedia.net Melinda Nagy

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