Kolumne

Warum ein Carport meist die zweckmäßigste Stellplatzalternative ist

Jeder Autofahrer ist auf passende Parklösungen angewiesen, wenn er mit dem Fahrzeug unterwegs ist. Insbesondere in innerstädtischen Bereichen wie der Landeshauptstadt ist entsprechender Parkraum rar. Die knappe Parkplatzsituation lässt sowohl in München als auch in anderen Großstädten des Landes zu wünschen übrig und lässt zunehmend mehr Menschen auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Vor der eigenen Haustüre hat man allerdings die Qual der Wahl. Einfacher Stellplatz, Garage oder Carports. Letztere sind meist die clevere Alternative.

Mann im Auto | © panthermedia.net /Deklofenak Mann im Auto | © panthermedia.net /Deklofenak

Welche Aspekte sprechen für eine Garage?

Immer vorausgesetzt, dass es sich um einen Stellplatz für ein Alltagsauto handelt, bietet ein Carport eine Reihe von Vorteilen gegenüber Garagen und reinen Stellplätzen. Teure Luxusautos oder Oldtimer benötigen selbstverständlich teilweise klimatisierte Spezial-Stellplätze. Der augenscheinlichste Vorteil ist zunächst einmal der Kostenfaktor. Während für einfache Betongaragen inklusive Garagentor im Schnitt zwischen 5000 und 8000 Euro anfallen, schlägt ein Carport mit durchschnittlich 2000 Euro zu Buche. Das verwendete Material ist meist Holz und somit ein nachwachsender Rohstoff.

Flexible Gestaltung

Ein Carport kann zudem sehr flexibel und somit individuellen Wünschen entsprechend gestaltet werden. Er kann frei stehen, an ein Gebäude angebaut oder gar in ein Wohngebäude integriert werden. Auf Wunsch kann zudem ein separater Raum in den Carport integriert werden, welches sich beispielsweise als Abstellkammer, Fahrrad- oder Geräteschuppen nutzen lässt. Neben seitlich offenen Konstruktionen lassen sich Carports auch mit Seitenwänden oder komplett geschlossen bauen. Je nach individueller Situation vor Ort lässt sich ein Carport sehr gut in das bestehende Gesamtbild einfügen. Insbesondere die Dachgestaltung erlaubt viel kreativen Freiraum.

Schneller Aufbau

Carport | © panthermedia.net /ronyzmbow

Carport | © panthermedia.net /ronyzmbow

Für den Bau eines Carports ist in jedem Fall eine Baugenehmigung erforderlich, diese wird aber im Gegensatz zu Garagen in den wenigsten Fällen abgelehnt. Grund dafür ist unter anderem die weitaus geringere bauliche Inanspruchnahme und Veränderung. Auch das erforderliche Fundament muss wesentlich weniger aufwendig erstellt werden, als dies bei dem Bau einer Garage der Fall ist. Der Bau eines Carports ist keine langwierige Angelegenheit, erfahrene Unternehmen sind in der Lage ein Carport innerhalb eines Tages zu montieren. Geübte Handwerker können den Bau auch alleine bewerkstelligen, wenn sie auf Bausatzsysteme zurückgreifen. Individuelle Carports aus der Region München sind beispielsweise bei easycarport.de/carport-muenchen erhältlich.

Insgesamt sprechen folgende Aspekte für Carports:

  • ästhetische Optik, im Gegensatz zu einer Garage integriert sich ein Carport eleganter in das Gesamtbild und wirkt nicht klobig
  • ökologischer Aspekt, ein Carport versiegelt im Vergleich zu einer Garage wesentlich weniger Fläche
  • eine offener Bauweise lässt das Fahrzeug bei schlechtem Wetter besser trocknen, das Rostrisiko deutlich gesenkt
  • die Überdachung stellt einen effektiven Witterungsschutz dar
  • das Dach kann zusätzlich genutzt werden, etwa ein kleiner Dachgarten oder Solarmodule
  • ohne Auto kann ein Carport auch alternativ, etwa als Pavillon genutzt werden.

Carports sind also relativ günstig, flexibel gestaltbar und einfach zu errichten, ähnlich oder sogar noch einfacher als ein Gartenhaus. Carports sind ökologisch und zweckmäßig, darüber hinaus lassen sie sich ebenso wie die Dachfläche auch alternativ / zusätzlich nutzen. Wer Wert auf einen Stellplatz legt, der sein Fahrzeug vor Wind und Wetter schützt, preiswert und einfach zu errichten ist sowie obendrein auch aus nachhaltigen Rohstoffen errichtet wird, der findet in einem Carport eine passende Lösung.

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