Kolumne

Von Wintermärchen und Sommernachtsträumen – die Kronacher Faust-Festspiele

Von: Jan Sievert

Klassische Deutsche Literatur wird wohl nie aus der Mode kommen. Egal, ob Schillers Maria Stuart, die Werke Kafkas oder auch Goethes Faust – alles absolute Bestseller die auch noch nach vielen Jahrzehnten gerne gelesen, als Hörbuch angehört oder als Theaterstück angesehen werden. Den Oberfranken wird es sicherlich ein Begriff sein, und allen anderen möchte ich nun ein ganz besonderes Theaterkonzept vorstellen – die Kronacher Faust-Festspiele.

So präsentieren sich die Faust-Festpiele in Kronach.

1995 erstmals unter freiem Himmel auf der Feste Rosenberg aufgeführt, etablierten sich die Festspiele bis heute zu einem wichtigen kulturellen Ereignis im oberfränkischen/südthüringischen Raum. So verwundert es nicht, dass alljährlich um die 15.000 Theaterfans auf die Feste strömen, um neben wechselnden Klassikern der Weltliteratur auch Goethes Faust I zu sehen.

Aber die Faust-Festspiele richten sich nicht unbedingt nur an ein elitäres Publikum, vielmehr sollen sie „die großen Klassiker volksnah“ vermitteln, und das fast in „Spielfilmformat“, also gut inszeniert, spannend und mitreißend – so die Bild-Zeitung München.

Meiner Meinung nach sind die Faust-Festspiele ein wirklich toller Theaterzirkel. Dies liegt vor allem am unglaublichen Flair, welches durch die gelungene Mischung der altehrwürdigen Feste als Kulisse mit einer erlesenen Auswahl der klassischen Weltliteratur entsteht. Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen, und sei es der Barbier von Sevilla, der Alpenkönig und der Menschenfeind, der Diener zweier Herren oder auch König Ödipus – lassen Sie sich durch diesen Sommernachtstraum verzaubern!

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